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Die Hauptstadt Südaustraliens gilt vielen als die
eleganteste Stadt des Kontinents. In ihrer Übersichtlichkeit und mit vielfältigen
Unternehmungsmöglichkeiten in der Stadt selbst und in der Umgebung ist sie sicherlich
eine gute Einstiegsmöglichkeit für den Neuling "Downunder". 1836 wurde
Adelaide als Siedlung weißer, europäischer Einwanderer gegründet, eine der zahlreichen
Siedlungsgründungen in diesen Jahren in bis dahin unbesiedelten und unerforschten
Regionen des Kontinents. Zahlreiche Gebäude und viele andere, große und kleine Relikte
aus den Gründerjahren sind heute noch in der Stadt zu sehen, die sich ein starkes
europäisches Flair erhalten hat und stolz auf diese Traditionen ist. Heute ist Adelaide
jedoch auch eine moderne Großstadt mit einem bedeutenden Hafen und ein beliebtes
Kongreßziel.
Sehenswert vor allem ist der alte Hafen, Port Adelaide, mit einem Museum zur maritimen
Geschichte. Die Geschichte der Besiedlung Südaustraliens durch die Europäer wird im
Migration Museum und in einem Museum im alten Parlamentsgebäude (Old Parliament House)
dokumentiert. Aber auch die Geschichte und Kultur der Aboriginals kommt nicht zu kurz:
Tandanya (Grenfell Street) ist das Kulturzentrum der Aboriginals in Adelaide mit
Wechselausstellungen und Veranstaltungen. Über die Kultur der Ureinwohner gibt es eine
interessante Ausstellung im South Australian Museum (North Terrace).
Wer sich in Adelaide für Theater und Konzerte interessiert, findet ein umfangreiches
Angebot im Adelaide Festival Centre (Informationen über das aktuelle Angebot in der
lokalen Tagespresse). Flora und Fauna kann man im Cleland Conservation Park (Koalas,
Wallabies, Känguruhs u.a.) und in den Adelaide Botanic Gardens studieren. Im letzteren
ist vor allem der riesige Glasbau des Bicentennial Conservatory sehenswert, in dem eine
Vielzahl von Regenwaldpflanzen gedeihen.
Ausflüge in die Umgebung lohnen sich vor allem nach Hahndorf, einer 1839 von deutschen
Einwanderern gegründeten Siedlung, das für den Besuch von Touristen konserviert wurde.
Das Barossa Valley ist bei Weinkennern längst weltweit bekannt. Für einen Tagesbesuch
mit zahlreichen Weinproben sollte man wegen einer sicheren Rückkehr eine organisierte
Tour mit Fahrer in Anspruch nehmen. Und schließlich locken die auf 36 km Länge
geschätzten Sandstrände in der Umgebung Adelaides für Abwechslung und Entspannung. |
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Arkaroola |
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Dieses 61.000 Hektar große Wildschutzgebiet in den nördlichen
Ausläufern der Flinders Ranges befindet sich in Privatbesitz und bietet dem Besucher ein
abwechslungsreiches Landschaftsbild mit Bergregionen, Schluchten, Tümpeln und einem
artreichen Tierleben. Zum Komplex gehört Arkaroola Village mit
Übernachtungsmöglichkeiten im Hotel und auf einem Campingplatz. In der Nähe befindet
sich ein Observatorium, in dem auch Besucher mit einem 360-mm-Teleskop
Himmelsbeobachtungen machen können.
Weitere Sehenswürdigkeiten der Umgebung sind die Mt. Painter Sanctuary and Historie
Reserve, die Old Mining Sites aus der Zeit der Kupfer und Zinngewinnung im vorigen
Jahrhundert und die heißen Quellen von Paralana. |
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Barossa Valley |
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Dieses etwa 30 km lange, etwa eine Fahrstunde von Adelaide
entfemte Tal zeichnet sich durch farbenfrohe Vegetation und ein bevorzugtes Klima mit
ausgeprägten Jahreszeiten aus. Ausgewanderte, deutschstärnmige Weinbauern besiedelten
das Tal und haben es zu einem der berühmtesten Weinanbaugebiete der Welt gemacht. Den
Besucher erwarten nicht nur Weinkellereien, in denen man Kostproben genießen kann,
sondern auch hervorragende Restaurants, historische Städtchen und gemütliche Dörfer in
landschaftlich reizvoller Umgebung. Neben einer gemütlichen Fahrt durch das Tal kann man
auch auf einem der markierten Wanderwege durch Weinberge, Felder und Hügellandschaft
wandern.
Hauptort und kulturelles Zentrum des Tales ist Tanunda mit fast 4.000 Einwohnern. Obwohl
es am meisten den Charakter der deutschstämmigen Einwanderer bewahrt hat, ist der
Ortsname aus der Sprache der Aboriginals abgeleitet, der so viel wie
"Wasserloch" bedeutet. Viele der Gebäude im Ort stehen unter Denkmalschutz. Und
wer es nach längerer Abwesendheit von zu Hause bereits vermißt: Hier kann man Kuchen,
Brot und Wurst wie daheim genießen. Von Tanunda aus kann man auch eine Ballonfahrt über
das Barossa Valley unternehmen. Besuchenswert sind darüber hinaus das Historical Museum,
ein Kinderpark, eine Faßfabrik oder das Kev Rohrlach Museum mit Ausstellungsstücken aus
der Geschichte der Technik.
Weitere sehenswerte Städte sind Bethany, die 1842 als erste von deutschstämmigen
Lutheranern im Tal gegründete Siedlung, Gawler mit zahlreichen gut erhaltenen Gebäuden
aus dem 19. Jahrhundert und einem Museum mit Ausstellungsstücken aus der frühen
Pionierzeit (Gawler Folk Museum) und Nuriootpa, das auch einen Namen aus der Sprache der
Aboriginals trägt ("Treffpunkt"), aber trotzdem während seines vorwiegend
deutschen Charakters bekannt ist.
Ein altes Bauernhaus (Luhrs Pioneer German Cottage) aus dem Jahr 1848 steckt voller
Artefakten deutscher Traditionen und die Strait Gate Lutheran Church stammt aus dem Jahr
1851. |
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Berri |
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Diese Stadt liegt im Herzland des Flußlaufs des Marray Rivers, und in der
Umgebung werden Zitrusfrüchte und Wein angebaut. Auf dem Fluß kann man zahlreiche
Wassersportarten betreiben. Einen schönen Blick auf den Ort, den Fluß und die
Obstplantagen hat man vom 15 Meter hohen Lookout Tower. Nur 4 km außerhalb von Berri
liegt die Wilabalangaloo Flora and Faun Reserve, wo man auf Wanderwegen die einheimische
Tier und Vogelwelt in einer wunderschönen Flußlandschaft bewundern kann. Von Berri aus
kann man mit der Fähre über den Murray River nach Loxton fahren, einer 1895 von
deutschstämmigen Einwohnern gegründeten Siedlung, in der auch heute noch zahlreiche
historische Gebäude zu sehen sind (Historical Village). |
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Burra |
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Dieser südöstlich von Port Pirie gelegene Ort verdankt seine Entstehung
im Jahr 1845 den Kupferfunden in der Umgebung. Die Minen wurden jedoch schon 30 Jahre
später wieder aufgegeben, und heute lebt die Region vorwiegend von Schafzucht und
Landwirtschaft. Die Zeugen der Zeit des Kupferabbaus sind jedoch noch erhalten: der Bon
Accord Mine Complex und das Burra Mine and Enginehouse Museum sind Museen zur
Kupfergewinnung, stellen alte Maschinen aus und dokumentieren die Lebensbedingungen der
Minenarbeiter. Malowen Lowarth ist ein Haus aus dem Jahr 1849 mit originalgetreuer
Einrichtung, in dem ein Vorarbeiter der Minengesellschaft gewohnt hat. In den
"Miners' Dugouts" am Flußufer haben in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts
mehr als 2.000 Minenarbeiter mit ihren Familien gelebt. Die meisten der Dugouts sind
mittlerweile vorn Fluß weggespült, einige jedoch noch erhalten. |
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Caroong National Park and Games Reserve |
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Südöstlich von Adelaide an der breiten Flußmündung des Murray Rivers
beginnt die schmale, nur etwa 3 km breite Halbinsel, der die Aboriginals den treffenden
Namen "Schmaler Hals" gegeben haben. Schon in der frühen Siedlungsgeschichte
Australiens hatte sich hier der Stamm der Ngarrindjeri niedergelassen, und sie fanden hier
reichhaltige Nahrungsressourcen, vor allem Fische, Vögel, Känguruhs, Wombats, Schlangen
und viele andere heimische Arten.
Heute ist die schmale Halbinsel als Nationalpark geschützt und gehört zu einer der
bedeutendsten ökologischen Schutzzonen. Alleine mehr als 400 Vogelarten, darunter
Löffelreiher (spoonbill), Schwarze Schwäne, Tölpel (gannets) und Regenpfeifer (plover),
sind hier heimisch. Für den Besucher des Nationalparks gibt es zahlreiche
Campingmöglichkeiten, zu deren Nutzung man allerdings vorher die Erlaubnis des National
Park Headquarters einholen muß. Die meisten Campingplätze liegen idyllisch ruhig abseits
des Verkehrslärms. |
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Coffin Bay National Park |
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Dieser Nationalpark umfaßt die gesamte südwestliche Spitze der Eyre
Pensinsula und bietet dem Besucher eine der schönsten und natürlichsten
Küstenlandschaften Südaustraliens. Die meisten der Wege, auf denen man mit dem Fahrzeug
den Nationalpark erkunden kann, sind nur für Allradfahrzeuge zugelassen. Der "Yangie
Trail" aber, der in Coffin Bay beginnt, ist jedoch auch mit einem normalen Fahrzeug
befahrbar. Almonta Beach ist eines der schönsten Surfreviere des Landes. Neben der
wunderschönen Küstenlandschaft ist die Halbinsel auch ein wahres Vogelparadies, vor
allem für Meeresvögel wie Seeadler und Albatrosse. Zum Campen auf Nationalparksgebiet
benötigt man eine Erlaubnis der Nationalparksverwaltung in Coffin Bay. In diesem kleinen
Ort mit zahlreichen Wassersportmöglichkeiten kommt auch der Austernliebhaber auf seine
Kosten. Neben einer Austernfarm, wo auch Hummer und andere Meeresköstlichkeiten
gezüchtet und zum Verzehr gereicht werden, kann man auf dem "Oysters Walk" (2,5
km lang) eine Wanderung durch landschaftlich besonders reizvolle Buschlandschaft machen. |
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Coober Pedy |
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Dieses mittlerweile weltberühmte Opalstädtchen liegt im nördlichen Teil
Südaustraliens direkt am Stuart Highway auf dein Wege nach Alice Springs. Heute sind es
weniger die Abenteurer, die auf der Suche nach schnellem Reichtum hierherkommen, sondern
eher zahlreiche Touristen, vor allem angezogen von den unterirdischen Wohnungen, die die
Opalsucher in früheren Zeiten hier in die Erde gebaut haben, um kühlenden Schutz vor der
glühenden Sonne an der Erdoberfläche zu finden. Zahlreiche dieser unterirdischen
Wohnungen sind zu besichtigen, selbst Hotels und Kirchen (Saint Peter and Paul, Catacomb
Church) befinden sich unter der Erde.
1915 wurden in der Region die Opalvorkommen erstmals entdeckt, und heute ist Coober Pedy
die größte Opalminenstadt Australiens. Die Landschaft um Coober Pedy gleicht einer
Mondlandschaft und aufgrund der zahlreichen Minen und Löcher, die im Laufe der Jahrzehnte
von den Opalsuchern gegraben wurden, sollte man bei Ausflügen Vorsicht walten lassen und
sich an die ausgewiesenen Wege halten. Darüber hinaus bedarf es einer ausdrücklichen
Genehmigung, wenn man selbst nach Opalen suchen möchte.
"The Big Winch" im Zentrum von Coober Pedy beherbergt die größte Anstellung
von Opalfunden und daraus hergestelltem Kunsthandwerk. Rohe und bearbeitete Stücke,
schwarze Opale von besonderem Wert und der größte Opalfund der Welt sind hier zu sehen.
"Old Timer's Mine" ist ein Museum, in dem man einen Einblick in die mühevolle
Arbeit der frühen Opalsucher bekommt, die bei Kerzenschein nach den begehrten Schätzen
graben mußten. In der "Opal Cave" sind aus Opal hergestellte Schmuckstücke
ausgestellt, die Bearbeitung des Opals wird demonstriert, und man kann ein naturgetreu
nachgebildetes, unterirdisches Haus aus den vierziger Jahren besichtigen. Weitere
Ausstellungen von Opalen sowie Dokumentationen über die Geschichte der Opalsuche befinden
sich im "Opal Quest" und der "Umoona Opal Mine", wo zusätzlich noch
über die Kultur der Aboriginals in dieser Region informiert wird. |
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Eyre Pensinsula |
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Diese westlich von Adelaide gelegene Küstenlandschaft wurde nach ihrem
Entdecker, Edward John Eyre, benannt, der die Region 1840 zu Fuß und per Pferd erkundete.
Heute wird auf der Halbinsel etwa 10 % des australischen Weizens angebaut und Schafzucht
betrieben. Weite Teile des Landes sind aber nach wie vor unberührte Buschlandschaft mit
einer Vielzahl von Parks und Schutzzonen. Die landschaftliche Vielfalt ist beeindruckend:
rauhe Felsformationen, abgeschiedene Buchten, steile Klippen, lange weiße Sandstrände,
Höhlen und wüstenähnliche Gebiete. An der Südostküste der Halbinsel reihen sich
gemütliche Feriensiedlungen aneinander, die geschützte und sichere Strände bieten. Der
größte Ort hier ist Port Lineoln. Die Westküste ist rauher, aber auch
abwechslungsreieher: steile Klippen und idyllische Buchten prägen die Küstenlinie, und
mit etwas Glück kann man Wale, Haie und Seeadler beobachten ( Coffin
Bay National Park). |
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Flinders Ranges |
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Diese ausgedehnte Bergregion liegt etwa vier Fahrstunden von Adelaide
entfernt und ist glücklicherweise eine der einsamsten Bergregionen Australiens. Drei
Nationalparks schützen die Region: der Flinders Ranges National Park,
der Gammon Ranges National Park und der Mount
Remarkable National Park. Klimatisch zeichnen sich die Flinders Ranges durch ein
feuchteres Klima im Süden und ein trockeneres Klima weiter nördlich aus. Die Sommer
können recht heiß werden mit Temperaturen über 30°C, aber Frühjahr, Herbst und auch
Winter sind angenehm milde Jahreszeiten, wobei nur die Nächte kalt werden können.
Steil anfragende Felsgipfel, waldgesäumte Schluchten, hügelige Almwiesen und tief in den
Fels eingeschnittene Flußläufe kennzeichnen die vegetationsreiche Landschaft. Adler,
Emus, Papageien, Wallabies und Känguruhs leben in freier Wildbahn. Die Flinders Ranges
gehören zu den wenigen Regionen Australiens, in denen die Besiedlung durch die
Aboriginals kaum von weißen Einwanderern gestört wurde. Auch heute noch gibt es
zahlreiche Aboriginalsiedlungen, von denen allerdings nur einige von Besuchern besichtigt
werden können. |
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Flinders Ranges National Park |
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Dieser Nationalpark schützt das Zentrum der ausgedehnten Bergregion der
Flinders Ranges und zeigt dem Besucher eine beeindruckende Berglandschaft mit
vielfältiger Flora und Fauna. Eindrucksvolle Schluchten wie Edeowie Gorges und Brachina
Gorges, die landschaftlich besonders reizvollen Täler von Aroona und Bunyeroo sowie der
Wilpena Pound gehören zu den besonderen Anziehungspunkten des Parks. Manche Hausruinen
zeugen noch heute davon, daß sich die europäischen Siedler in dieser für dauerhafte
Besiedlung unwirtlichen Region nur kurzzeitig niedergelassen hatten. |
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Gammon Ranges National Park |
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Dieser ausgedehnte Nationalpark schützt die nördliche Region der
Flinders Ranges. Zum Teil unzugängliche Landschaft, wilde Bergregionen und tiefe
Schluchten prägen die Region. Entsprechend artenreich ist die Tierwelt im Park, wo nur
erfahrene Bergsteiger längere Touren unternehmen. Eine der besonderen Attraktionen ist
die Schlucht von Italowie. Die Hauptdurchfahrtsstraßen im Park sind für alle Fahrzeuge
passierbar, während Nebenstrecken nur mit Allradfahrzeugen befahren werden dürfen. Für
das Campen im Park bedarf es einer ausdrücklichen Genehmigung. Hauptort am Rande des
Parks ist Arkaroola. |
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Hawker |
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Der kleine Ort mit nur wenigen hundert Einwohnern verdankt seine Gründung
der früher hier verlaufenden Eisenbahnlinie. Heute dient er vor allem als
Versorgungsstation für Besucher der zentralen und nördlichen Bergregionen der Flinders
Ranges. Vom Jarvis Hill Lookout hat man nach einer kurzen Wanderung einen sehr schönen
Blick in die Umgebung des Ortes. Im "Fred Teague's Museum" findet man eine
Edelsteinsammlung, Artefakte der Aboriginals und Fossilien. Die "Kanyaka Ruins"
sind Überreste einer Siedlung europäischer Einwanderer aus den 50er Jahren des 19.
Jahrhunderts. Die Siedler mußten nach Dürreperioden und ertragsarmen Jahreszeiten die
für ihre Bedürfnisse unwirtliche Region bald wieder verlassen. In den "Yourambulla
Caves" südlich von Hawker befinden sich eindrucksvolle Feismalereien der
Aboriginals. |
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Innes National Park |
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Dieser Nationalpark schützt die Südspitze der Yorke Peninsula westlich
von Adelaide und ist vor allem bei Surfern, Anglern und Naturfreunden beliebt, die
Abgeschiedenheit, Wildnis und beeindruckende Ausblicke suchen. Der Ort Inneston ist heute
eine Geisterstadt, während man in Pondalowie Bay den schönsten Campingplatz der Region
findet. Sanddünen, rauhe Klippen, kleine Salzwassertümpel und ein mit Buschwerk
bewachsenes Landesinnere prägen das Landschaftsbild, wo Känguruhs und Emus in freier
Wildbahn leben. Das Informationsbüro des Nationalparks befindet sich in Stenhouse Bay. |
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Kangaroo Island |
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Diese drittgrößte australische Insel liegt südwestlich von Adelaide,
ist 145 km lang und etwa 60 km breit. Für einen Aufenthalt sollte man wenigstens zwei
Tage einplanen. Vor Jahrtausenden wurde die Landmasse der Insel vom Kontinent getrennt, so
daß sich Fauna und Flora weitgehend unbeeinflußt von den Entwicklungen und Einflüssen
des Festlandes erhalten konnten. Zahlreiche Tiere und Pflanzen, die man auf Kangaroo
Island findet, sind endemisch und sonst nirgendwo mehr zu finden. Der größte Teil der
Insel steht unter Naturschutz, und der größte Nationalpark ist der Flinders Chase
National Park. Man erreicht die Insel entweder mit dem Flugzeug ab Adelaide oder mit der
Autofähre ab Cape Jervis. Wer das Flugzeug wählt, kann auf der Insel einen Wagen mieten.
Die touristisehe Infrastruktur auf der Insel ist hervorragend. Man kann in Hotels, Motels,
abgeschiedenen Häuschen, auf Campingplätzen oder in preiswerten Pensionen übernachten.
Vor allem für Wassersportfreunde, Angler, Schnorchler und Taucher ist die Insel ein
Paradies. Die Insel verfügt über ein Straßennetz von etwa 1.600 km, von denen
allerdings ein großer Teil aus Schotterstraßen besteht. |
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Lake Eyre National Park |
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Das riesige Gelände dieses Nationalpark umfaßt 1,2 Millionen Hektar und
schützt eine ökologisch bedeutsame Wüstenlandschaft. Riesige Sanddünen, Salzseen und
eine karge Buschvegetation bestimmen das Landschaftsbild. Im Lake Ngapakaldi wurden
bedeutende Fossilienfunde entdeckt und der Lake Eyre North war seit Menschengedenken nur
dreimal mit Wasser gefüllt. Dagegen gleicht der Lake Eyre South einem gewaltigen
Inlandsozean. |
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Lincoln National Park |
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Dieser etwa 20 km südlich von Port Lincoln auf der Eyre
Pensinsula gelegene Nationalpark zeichnet sich vor allem durch landschaftliche
Kontraste aus. Im Norden eine sanfte Küstenregion mit ruhigen Buchten, im Süden
beeindruckende, steile Klippen, die zu ausgedehnten, wenn auch nicht ungefährlichen
Wanderungen einladen, eignet sich der Nationalpark für einen Campingaufenthalt oder einen
Tagesausflug. Emus, Känguruhs und Seeadler sind nicht selten zu sehen. |
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Marree |
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Dieser kleine Ort mit nur wenigen hundert Einwohnern hieß ursprünglich
"Hergott Springs" und verdankt seine Entstehung als Zwischenstation der
Kamelkarawanen, mit denen Güter entlang des Oodnadatta Tracks und des
Birdsville Tracks in Nord-Süd-Richtung befördert wurden. Bis 1980 war Marree außerdem
Bahnstation der berühmten "Ghan Railway" von Adelaide nach Alice Springs. Heute
dient der Ort vor allem als Station für die gewaltigen Viehherden der Region. |
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Mount Gambier |
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Diese Stadt mit mehr als 20.000 Einwohnern gilt als das wirtschaftliche
Zentrum des Südostens und ist auf den Ausläufern eines früheren Vulkans erbaut. Eine
der besonderen Attraktionen der Stadt ist der Blue Lake, dessen Farbe in den Wintermonaten
ein dunkles Grau ist, das in den Sommermonaten in ein tiefes Blau wechselt.
Die vulkanisch geprägte Umgebung der Stadt bietet zahlreiche weitere Seen mit vielen
Aussichtspunkten in die reizvolle Umgebung. Eine besondere Sehenswürdigkeit Mount
Gambiers ist "Engelbrecht Cave", ein unter der Stadt befindliches, vor Millionen
von Jahren entstandenes Höhlensystem. |
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Mount Remarkable National Park |
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Der dritte Nationalpark in der Bergregion der Flinders Ranges schützt den
südlichen, niederschlagsreicheren Teil. Die Zugangsorte zum Park sind Wilmington und
Melrose. Die Landschaft ist insgesamt mehr von hügeligen Regionen geprägt. Die höchste
Erhebung ist der Mount Remarkable bei Melrose, der seinen Namen dem
"bemerkenswerten" Gipfelaufbau verdankt. Zahlreiche Wanderwege führen durch den
Nationalpark, von denen einige auch für weniger ambitionierte Bergsteiger geeignet sind. |
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Murray Bridge |
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Schon in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts war Murray Bridge für
die Reisenden und Viehtriebe zwischen Adelaide und Melbourne der Ort, an dem der
mächtigste Fluß Südaustraliens überquert wurde. Die Brücke wurde erst 1879 erbaut,
bis dahin diente eine Fähre zur Oberquerung. Der Australienerforscher Charles Sturt hatte
die günstige Lage am Fluß und das fruchtbare Umland entdeckt. Einen weiteren Aufschwung
erlebte die Stadt, als die Eisenbahnlinie zwischen Adelaide und Melbourne gebaut wurde. Zu
den besonderen Sehenswürdigkeiten von Murray Bridge gehören der Monarto Zoological Park,
das "Butterfly House" mit Hunderten von lebenden, tropischen Schmetterlingen,
"Cottage Box Chocolates", wo man süße Köstlichkeiten probieren, aber auch bei
deren Herstellung zusehen kann, das Kinderparadies "Puzzle Park" und
"Captain's Cottage Museum" mit Memorabilien aus den Pionierzeiten
Südaustraliens. Vom "Rotary Lookout and Tower" hat man einen beeindruckenden
Panoramablick auf die Stadt und den Fluß. |
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Oodnadatta |
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Diese kleine Siedlung hat bis in die moderne Zeit ihren Charakter als
typisches Outbackstädtchen erhalten. Ursprünglich gegründet als Station für die
Kamelherden, die Lasten in Nord-Süd-Richtung transportierten, erhielt der Ort neue
Bedeutung, als die Bahnlinie nach Alice Springs erbaut wurde.
In der fast 100 Jahre alten Bahnstation ist ein Museum mit Erinnerungsstücken und
historischen Fotografien aus der Blütezeit der früheren "Ghan"-Linie sowie
Kunsthandwerk der Aboriginals untergebracht. Heute ist Oodnadatta Ausgangspunkt für
Ausflüge in die Simpson Desert. |
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Port Augusta |
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Dieser am Spencer Golf gelegene Hafen wurde bereits 1802 von den frühen
Australienforschern entdeckt und besiedelt. Vor allem die Güter aus dem Outback wie
Schafwolle, Weizen und Mineralien wurden von hier aus verschifft. Heute zählt die Stadt
etwa 15.000 Einwohner und dient als Ausgansgpunkt für Reisen ins Outback. Jedoch auch als
zentraler Knotenpunkt des australischen Eisenbahnnetzes im Süden hat Port Augusta seine
Bedeutung. Hier treffen die Verbindungen von Perth, Alice Springs, Sydney und
Adelaide/Melbourne zusammen. Port Augusta ist darüber hinaus eine der Stationen des
"Royal Flying Doctor Services" und der "School of the Air", die im
schwer erreichbaren Outback Kranke mit ärztlicher Hilfe versorgen und Schüler per Radio
unterrichten. |
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Port Lincoln |
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Diese etwa 12.000 Einwohner zählende Stadt auf der Eyre
Pensinsula verfügt über einen der größten und schönsten Naturhäfen der Welt. Die
größte Thunfischflotte Australiens hat hier ihren Heimathafen, der bereits 1802 von
Matthew Flinders entdeckt wurde, der hier mit seinem Schiff "lnvestigator" vor
Anker ging. Vom "Winter Hill Lookout" hat man einen phantastischen Panoramablick
über die Küste und das Landesinnere. |
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Port Pirie |
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Die Stadt verdankt ihre Bedeutung den Silber, Blei und Zinnvorkommen in
den Broken Hill, aber auch dem Getreideanbau im Hinterland. Neben seiner wirtschaftlichen
Bedeutung ist Port Pirie aber auch kulturelles Zentrum der Region Mid-North und
Ausgangspunkt für Besuche der Bergregionen der Flinders Ranges. |
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Princess Highway |
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Dieser vielleicht landschaftlich reizvollste Highway Australiens verbindet
Adelaide mit Melbourne und führt weiter nach Sydney. Er folgt der Küstenlinie
Südostaustraliens, und zahlreiche National Parks an der Küste reihen sich aneinander. |
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Dieser kleine Hafenort wurde bereits 1802 vom Franzosen Baudin entdeckt
und gilt heute als Urlaubsparadies. Zur einen Seite gibt es nichts als sanfte Strände,
soweit das Auge reicht, auf der anderen Seite felsige Klippen und bizarre
Landschaftsformen. Long Beach ist siebzehn Kilometer lang, und man findet sicher einen
einsamen Platz, zumal man mit dem Auto bis zum Strand fahren kann. Der kleine Ort selber
besteht noch aus vielen historischen Häusern und bildet so einen ganz eigenwilligen
Charakter. |
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Simpson Desert |
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Der südliche Teil der Simpson Desert gehört zum Bundesstaat South
Australia und steht zum größten Teil unter Naturschutz, wenn auch nur ein Teil des
riesigen Gebietes zum Nationalpark erklärt wurde.
Endlose rote Sanddünen, Salzseen, Spinifexgras und Gidgee-Bäume prägen das
Landschaftsbild. Nach seltenen Regenfällen jedoch sprießen Wildblumen in erstaunlicher
Vielfalt und Farbenpracht aus dem Boden. Zahlreiche Vogelarten und Kleintiere bevölkern
diese karge Region, die ausschließlich mit Allradfahrzeugen befahren werden kann. |
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Tailem Bend |
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Eine Kleinstadt mit etwa 2.000 Einwohnern, die ihre Bedeutung vor allem
als Bahnstation verdankt. Wassersport, Angeln und zahlreiche Picknickplätze am Murray
River sind vor allem bei Einheimischen beliebt. Sehenswert ist "Old Tailem Town
Pioneer Village" mit etwa 50 restaurierten Gebäuden aus der Pionierzeit
Südaustraliens mit einer Schule, einer Kirche, einem Krämerladen, einer Eisenbahn und
Polizeistation. |
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Victor Harbor |
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Diese Kleinstadt mit etwa 6.000 Einwohnern ist schon seit Ende des 19.
Jahrhunderts ein bevorzugter Ferienort in Südaustralien. Ursprünglich wurde der Ort 1837
als Versorgungsstation für Walfangflotten gegründet, die vor allem in der nahe gelegenen
Encounter Bay einen sicheren Ankerplatz fanden. Über eine alte Eisenbahnlinie, die
früher zwischen Victor Harbor und Goolwa verkehrte, fährt heute noch der "Cockle
Train", eine gemütliche Eisenbahnfahrt in alten Waggons an schönen Stränden
entlang und vorbei an historischen Örtchen. Die Victor Harbor vorgelagerte Insel Granite
Island kann man über eine Brücke mit dem Pferdewagen erreichen. Etwas nördlich von
Victor Harbor liegt der "Urimbirra Wildlife Park", wo mehr als 70 verschiedene
Tier- und Vogelarten, die in Australien heimisch sind, in ihrer natürlichem Umgebung
leben. |
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Witjira National Park |
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Dieser riesige, mehr als 700.000 Hektar umfassende Nationalpark beginnt
120 km nördlich von Oodnadatta und umfaßt endlose Ebenen, Salzseen,
Sanddünen, flache Hügellandschaft, aber auch zahlreiche Quellgebiete. Diese Quellgebiete
sind Teil des "Great Artesian Basins", ermöglichen Leben inmitten der Wüste
und bilden Oasen in einer unwirtlichen Umgebung. Nur durch sie konnten Aboriginals und
einige Farmer hier existieren. Ohne sie gäbe es aber auch keine Tiere und Vögel.
Dalhousie Springs ist wohl die bekannteste dieser Oasen. |
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