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Albany |
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Die älteste Stadt Westaustraliens ist in einer
reizvollen Küstenlandschaft gelegen und stellt heute das wirtschaftliche und touristische
Zentrum des Südens dar. Die Stadt verfügt über einige gut erhaltene, historische
Gebäude, die ihren besonderen Charme ausmachen und die zum Teil auch einige interessante
Museen beherbergen. Unter anderem ist hier eine Nachbildung der Brig "Amity" zu
besichtigen, mit der 1826 die ersten Siedler Albany erreichten.
Besuchenswert sind auch der Mt. Clarence, der einen grandiosen Blick über die pittoreske
Hanover Bay und King George Sound bietet, sowie Mt. Melville, der über die Serpentine
Road zu erreichen ist und einen ähnlich beeindruckenden Blick über die Stadt, Hafen und
Hinterland bietet.
Hauptattraktion der Region ist der Torndirrup Nationalpark mit beeindruckenden
Felsformationen wie "The Natural Bridge" oder "The Gap". Im
Nationalpark befindet sich auch Whale World, die zum Museum umgebaute ehemalige
Walfangstation. Dahinter bieten sich dem Wanderer zahlreiche Buschrouten unterschiedlicher
Schwierigkeitsgrade mit faszinierender Flora und Fauna, und auch zum Schwimmen und
Entspannen gibt es wunderschöne Gelegenheiten im Nationalpark oder in und um Albany.
Weitere sehenswerte Nationalparks der Region sind die nördlich gelegenen Parks Porongurup und Stirling Range. |
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Augusta |
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Der beliebte Ferienort mit sicheren Stränden bietet gute
Ausflugsmöglichkeiten, z.B. zum Cape Leeuwin mit Leuchtturm und Blick auf den Südlichen
und Indischen Ozean, die Jewel Cave nördlich des Ortes oder auch zum Cape Leeuwin
Nationalpark. |
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Bremer Bay |
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Ein kleiner Ort für Hobbyangler und Walbeobachter! Von Juli
bis November können diese faszinierenden Meerestiere manchmal nur wenige Meter von der
Küste entfernt beobachtet werden. Auch Delfine und Seehunde sind gelegentlich aus etwas
weiterer Entfernung zu sehen. |
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Broome |
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Broome ist die südwestliche Begrenzung der Kimberleys. Der Ort am
kilometerlangen weißen, breiten Sandstrand war früher Zentrum der Perlenindustrie:
Bewohner aus dem asiatischen Lebensraum gelten als Experten im Perlentauchen und daher ist
auch heute noch in Broome eine interessante Mischung der Kulturen zu beobachten. Denn die
Nachkommen der zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus China, Malaysia, Philippinen und Japan
eingetroffenen Perlentaucher sind zum Teil auch heute noch im Perlengeschäft tätig.
Allerdings werden seit den 80er Jahren Perlen nur noch auf speziellen Farmen gezüchtet,
so daß die zum Teil lebensgefährlichen Tauchgänge nicht mehr vonnöten sind. Perlen
sind natürlich auch begehrte Mitbringsel der Touristen, die heute einen
Hauptwirtschaftszweig der Stadt ausmachen. Weiterer Wirtschaftsfaktor ist die Verarbeitung
der in den Kimberleys aufgezogenen Rinder. Diese werden zum großen Teil auf den
sogenannten "Road trains" von den einzelnen Farmen transportiert, das sind
LKW-Züge mit bis zu 3 Anhängern und insgesamt 90 m Länge!
Hauptattraktion der auf einer Halbinsel gelegenen Stadt ist der kilometerlange weiße
Traumstrand, den man bei den tropischen Temperaturen dringend benötigt.
Schatten spendende Schirme muß man allerdings selbst mitbringen, was aber kein Problem
ist, da der Strand so groß und breit ist, daß man selbst mit dem Geländewagen darauf
fahren kann, um so an eine Stelle zu gelangen, an der man gänzlich ungestört ist.
Die Sonnenuntergänge haben hier ihren ganz eigenen Reiz, insbesondere wenn eine
Kamel-Karawane im Abendlicht vorbeizieht. Bei Vollmond und extremer Ebbe kann man sogar
ein einzigartiges Phänomen erleben, das "Stairway to the Moon" genannt wird:
Lichtreflexionen auf dem welligen Sand lassen diesen als Treppenstufen zum Mond
erscheinen. Im Historical Society Museum kann man mehr über die Geschichte der Stadt und
der Perlenfischerei erfahren.
Der Besuch einer Perlenfarm ist in Willie Creek, ca. 35 km entfernt, möglich.
Im Zoo von Broome sind über 1.000 Vogelarten zu sehen, denn schließlich ist die Bucht
Station für viele Zugvögel, die auf ihrem Weg Halt machen für die Nahrungssuche. Im
direkt angrenzenden Broome Crocodile Park kann man sich auch mit diesen ungewöhnlichen
und furchteinflößenden Tieren vertraut machen. Beim Leuchtturm Gantheaume Point sind bei
Ebbe 120 Mio. Jahre alte Fußabdrücke von Dinosauriern zu sehen. |
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Bunbury |
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Mit 22.000 Einwohnern ist Bunbury bereits die zweitgrößte Stadt
Westaustraliens und gilt als kulturelle Hauptstadt des Südwestens. Sie lebt von der Holz
und Landwirtschaft, aber auch der Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Seit
1989 kommen auch nach Bunbury, wie in Monkey Mia, frei lebende Delphine, die sich am
Strand füttern und streicheln lassen. Das Dolphin Discovery Centre informiert aber auch
audiovisuell über das Leben der Delfine, und wichtig ist auch zu wissen, daß diese
intelligenten, freundlichen Tiere freiwillig kommen, da die verfütterte Nahrung
absichtlich nur einen geringen Teil des Tagesbedarfes deckt, um keine Abhängigkeiten
entstehen zu lassen. Ein weiteres Muß ist der Marlston Hill Lookout, der einen grandiosen
Blick über die gesamte Bucht bietet. |
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Bungle Bungle Nationalpark |
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Der Bungle Bungle Nationalpark wird von den Aboriginals Purnululu genannt
und war bis zum Jahre 1982 auch weitgehend nur den Aboriginals bekannt! Erst als ein
Fernsehteam einen Film über Wunder in Australien drehte und zufällig über die Region
flog, wurde diese Attraktion entdeckt und zählt nun zu den beeindruckendsten Naturwundern
Australiens. Auf einer Fläche von 3.000 Quadratkilometern ragen ähnlich einer Bienenwabe
runde Felskuppen auf, getrennt durch steile Schluchten und zum Teil üppig bewachsene
Täler. Das Alter der Sandsteingebilde wird auf 350 Mio. Jahre geschätzt, und man nimmt
an, daß das gesamte Felsplateau Teil des Meeresbodens war, das sich später dann über
den Meeresspiegel erhob. Die Faszination dieser grandiosen Landschaft kann man am besten
bei einem Rundflug erfassen, die ab dem Turkey Creek Roadhouse oder ab Halls Creek und Kununurra angeboten
werden. Der Zugang zum Nationalpark per PKW ist nur für Geländewagen und auch nur
außerhalb der Regenzeit erlaubt. Zum Schutz des fragilen Umweltsystems, das aufgrund des
porösen Sandgesteins sehr brüchig ist, aber auch wegen des Widerstandes der Aboriginals
wird der Touristenzustrom begrenzt. Es gibt nur wenige, völlig unkomfortable
Campingplätze, außerdem wird eine Zufahrtsgebühr von 20 AUD pro Wagen erhoben. |
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Busselton |
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Ein beliebter Badeort mit breiten, weißen Sandstränden und geschützten
Buchten und dem längsten, hölzernen Anlegesteg (2 km) der südlichen Halbkugel. |
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Cape LeGrand Nationalpark |
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Dieser Park mit seinen malerischen Buchten mit feinkörnigen, weißen
Traumstränden und türkisblauem Wasser ist atemberaubend schön. Einen guten Überblick
vermittelt der 226 in hohe Frenchman's Peak, ein immenser Granitfelsen, von dem aus die
faszinierende Küstenlinie bewundert werden kann. |
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Cape Naturaliste |
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Die kleine Landzunge zwischen der geschützten Geographe Bay und dem
offenen Indischen Ozean ist eine Paradies für Wasserfreunde. Von Dunsborough aus sind die
traumhaften Strände der ruhigen Geographe Bay zu erreichen, die zum Schwimmen, Faulenzen,
Sonnenbaden einladen. Surfer und Windsurfer hingegen kommen auf der rauhen
"Yallingup-Seite" auf ihre Kosten, denn hier peitscht der Wind vom offenen Ozean
die Wellen gegen die Strände. In Yallingup befindet sich eine der bekanntesten
Tropfsteinhöhlen des Südwestens, aber auch hinunter bis zum Cape Leeuwin lohnen sich
immer wieder Abstecher, um eine der zahlreichen Kalksteinhöhlen zu besichtigen. |
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Cape Range Nationalpark |
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Der Cape Range Nationalpark liegt an der Westseite des
"Nordwestkaps" und beginnt ca. 40 km südlich von Exmouth.
Die spektakulären Täler und Schluchten im Kalksteinplateau entwickeln ihre größte
Faszination in der Spätnachmittagssonne, wenn die Farben am intensivsten leuchten. Von
zumeist einfachen Campingplätzen aus kann man die schönen Schluchten erkunden, und nicht
selten begegnet man Känguruhs, Emus sowie einer Vielzahl von Vögeln. Auch der
Artenreichtum des Ningaloo Marine Parks kann von einigen einsamen Badebuchten erforscht
werden, und nicht zuletzt finden sich entlang der Küste fossile Korallenstücke als
Zeugnis der Lebensformen vor unserer Zeit. |
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Carnavon |
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Zwei Voraussetzungen machen aus Carnavon einen tropischen Garten Eden: das
sonnige Klima mit 323 Sonnentagen pro Jahr und die Lage am Mündungsbereich des Flusses
Gascoyne, der für die notwendige Bewässerung der zahlreichen Obst und Gemüseplantagen
sorgt. Unterirdisch wurde ein Kanalsystem aufgebaut, so daß nun die Bewirtschaftung mit
Bananen, Ananas, Melonen, Tomaten und Bohnen Haupteinnahmequelle der Stadt darstellt. Aber
auch die reichhaltigen Fischgründe vor der Küste sowie im Landesinneren zahlreiche
Schaf- und Rinderfarmen tragen zur wirtschaftlichen Prosperität der Stadt bei.
Wichtige Sehenswürdigkeiten in der Stadt sind z.B. die große Satellitenantenne auf dem
ehemaligen NASA-Gelände und der 1,5 km lange Landungssteg oder aber in der Region sind z.
B. die Bibbawarra Bore oder die Blowholes ausgesprochen sehenswert. Bei der Bibbawarra
Bore, ca. 16 km nördlich von Carnavon, ist Vorsicht geboten, da hier ca. 60°C heißes
Wasser aus einem Bohrloch sprudelt, das ursprünglich auf der Suche nach Kohle gebohrt
wurde. Je nach Seegang können aus den Blowholes, ca. 70 km nördlich von Carnavon,
Wasserfontänen bis zu 20 m aus den Felsspalten schießen, so daß auch hier vorsichtige
Zurückhaltung angebracht ist. Ganz in der Nähe hingegen ist eine ruhige, kleine Bucht
mit türkisblauem Wasser und weißem Strand, in der es sich perfekt ausruhen, baden,
sonnen und faulenzen läßt. |
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Coolgardie |
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1892 fand Arthur Bailey wenig außerhalb der Stadt einen
Goldklumpen mit einem Gewicht von 16,8 kg! Dies löste einen beispiellosen Ansturm von
Glücksuchenden aus aller Welt aus, und der kleine Ort wuchs rasch auf eine Einwohnerzahl
von 20.000 heran. Heute schlummert die Stadt wieder in Bedeutungslosigkeit und träumt von
vergangenen Tagen, von denen man in der Goldfields Exhibition einen guten Eindruck
gewinnen kann. |
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Coral Bay |
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Der kleine Ort besteht im Wesentlichen aus zwei
Campingplätzen und einem Hotel sowie der Faszination, die vom Ningaloo Reef ausgeht und
jeden Taucher oder Schnorchler sofort magisch ins Wasser zieht. Selbst ohne die
bezaubernde Artenvielfalt des Marine Parks wäre die geschützte Bucht der
Hauptanziehungspunkt, denn bei Temperaturen, die nur von April bis November um die 28°C
liegen (und sonst darüber!), läßt es sich am besten am Wasser aushalten. |
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Denmark |
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Ursprünglich war Denmark eine reine holzverarbeitende Stadt,
heute ist es wegen seiner geschützten Strände und der faszinierenden Karriwälder ein
beliebter Ferienort für Familien, Wanderfreunde und Naturliebhaber.
Der nahe gelegene Walepole Nationalpark bietet eine einzigartige
Küstenlandschaft mit einem versteinerten Wald und der sogenannten "Elephant
Cove". |
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Denham |
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Der Hauptort der Shark Bay ist zugleich der westlichste Ort
Australiens. Ehemals ein eher verschlafener Fischerort, profitiert Denham heute von der
touristischen Attraktion Monkey Mia bzw. der gesamten Bucht. Auch der ca. 30 km entfernte
Shell Beach zählt zu den Anziehungspunkten, denn selten sieht man einen Strand, der nicht
aus Sand, sondern aus Milliarden kleinster Muschelteilchen besteht. Die Muschelschicht ist
an einigen Stellen bis zu 10 m dick und wurde früher als Baumaterial für die Häuser
verwendet. |
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Derby |
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Die kleine Stadt am King Sound ist Ausgangspunkt einer Reise
auf der Gibb River Road und wird gerne "Gateway to the
genannt. Die Stadt hat mit 11 m den größten Gezeitenunterschied der südlichen
Hemisphäre, so daß ihr Hafen schon seit langem kein größeres Schiff mehr gesehen hat,
denn seit dem Ausbau der Straßen ist dies der Hauptverkehrsweg für den Rindertransport.
Die Stadt bietet für ihre 3.000 Einwohner nicht viel Abwechslung, denn selbst das Meer im
subtropischen Klima ist aufgrund der Salzwasserkrokodile sowie der Haie und
Wasserschlangen nicht zum Abkühlen geeignet. Daher darf man sich nicht über die etwas
eigentümlichen Attraktionen der Einwohner wundern, deren Hauptgesprächsstoff darin
besteht, wer im diesjährigen "Schlammfußballspiel" gewonnen hat oder wessen
Kakerlake beim Kakerlakenrennen als erste durchs Ziel ging oder wann und wie heftig die
Regenzeit einsetzen wird.
Der Boab Prison Tree ist ein gewaltiger Flaschenbaum wenige Kilometer vor Derby und diente
in früheren Zeiten als Gefängniszelle zumeist für Aborigines auf dem Weg ins richtige
Gefängnis. Dieser Baum hat vorne einen mannbreiten Spalt, ist innen hohl, verfügt über
einen Umfang von 14 m und diente somit vortrefflich den geforderten Zwecken.
Flaschenbäume, die meisten allerdings nicht in dieser Größe, findet man fast
ausschließlich in Westaustralien sowie im Northern Territory. Ursprünglich stammt der
Flaschenbaum vom afrikanischen "Baobab" ab, daher auch die Bezeichnung
"Boab Tree". |
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Eighty-Mile-Beach |
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Auf halber Strecke auf dem Great Northern Highway zwischen Port Hedland und Broome liegt das Sandfire
Flat Roadhouse, von hier aus sind es nur noch 10 km zum Eighty-Mile-Beach mit einem
einfachen Campingplatz. Der unendlich lange, weiße Traumstrand, allerdings ohne den
winzigsten Flecken Schatten, lädt nach der eintönigen Fahrt zum Baden, Planschen und
Faulenzen ein. Hat man jedoch zuvor das Fotoalbum im Campingplatzshop angesehen, in dem
eine ganze Reihe stattlicher Raubfische abgebildet ist, die direkt vom Strand aus gefangen
wurden, vergeht einem wieder die Lust auf das kühle Naß. |
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Esperance |
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Aufgrund seiner vor gelagerten Inseln wird Esperance auch
gerne "Bay of Isles" genannt. Ursprünglich jedoch stammt der Name von dem
französischen Schiff "L'Esperance", das schon 1792 hier vor Land ging.
Wirtschaftlichen Aufschwung erlebte der Ort gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als das
Goldfieber ausbrach; heute liegt der Schwerpunkt der Einkünfte in der Landwirtschaft.
Die Inselwelt vor der Küste, "Archipelago of Recherche" genannt, beheimatet
Seehunde und Delfine, aber auch seltene Vogelarten haben hier eine Zuflucht gefunden, da
nur eine der Inseln (Woody Island) für Touristen zugänglich ist.
Weiterhin sehenswert ist der Pink Luke, der seine Farbe einer bestimmten Algenart zu
verdanken hat und je nach Jahreszeit und Wetter tatsächlich pink bis violett schimmert.
Eine Fahrt entlang der faszinierenden Küstenstraßen, z.B. zum Rotary Lookout mit Blick
auf die gesamte Bay of Isles, sowie die herrlich malerischen Badestrände, wie z. B. die
Twilight Cove, runden das Bild ab. |
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Exmouth |
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Der knapp 3.000 Einwohner zählende Ort wurde erst 1967 als
Stützpunkt der US Navy gegründet, wofür die bis zu 388 m hohen Antennenmasten Zeugnis
sind, die dem weltweiten Funkverkehr der Schiffahrt dienen.
Unter Urlaubern hat Exmouth in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen; insbesondere
Sportfischer wissen die reichhaltigen Fischgründe zu schätzen, in denen als einzigem Ort
der Welt alle drei Marlin-Arten auftreten. Aber auch der Ningaloo Marine Park und der Cape Range Nationalpark sowie die schönen Strände tragen zur
Attraktivität der Stadt bei, die sich von ungefähr März bis November angenehmer
Temperaturen erfreut, in der restlichen Zeit des Jahres mit deutlich über 28°C für
unsere Verhältnisse schon zu warm ist. |
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Fitzroy Crossing |
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Für die Bewohner der umliegenden Farmen ist Fitzroy Crossing
wichtiges Versorgungszentrum sowie soziale und kulturelle Begegnungsstätte. Denn immerhin
kann der Ort ein Pub, Tankstellen und Kfz-Werkstatt, Supermarkt sowie Polizei und
Krankenstation aufweisen. Für die Touristen gewinnt er eher durch die nahe gelegene
faszinierende Geikie Gorge an Bedeutung. Zudem nährt der
mächtige Fluß in der heißen und trockenen Jahreszeit eine vielfältige Flora und Fauna,
wie z.B. kräftige Eukalyptusbäume, in denen eine Vielzahl an Vögeln ihren Lebensraum
gefunden haben, oder Wallabies, die zum Trinken an die Flußufer kommen, sowie zahlreiche
Fischarten. |
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Freemantle |
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Freemantle erlangte im Jahre 1987 Weltberühmtheit, als hier
die legendäre Segelregatta "The Americas Cup" gestartet wurde. Nicht zuletzt
dank dieses Ereignisses hat sich die Stadt, die schon während des Goldrausches einen
starken Aufschwung erlebt hatte, zu einem pulsierenden Ort voller Lebensfreude entwickelt.
Diese Atmosphäre läßt man am besten auf dem "Cappucino-Strip" auf sich
wirken, wo sich Pubs und Kaffeehäuser in alten, historischen Gebäuden aneinanderreihen,
die alle über eine Terrasse verfügen, von der aus sich das bunte Treiben vorzüglich
beobachten läßt. Vorher oder anschließend kann man die nahe gelegenen Freemantle
Markets besuchen, wo Straßenmusiker das Einkaufen der unterschiedlichsten Waren noch
amüsanter gestalten so findet man hier von Lebensmitteln, über Kleidung und Spielwaren
bis hin zu Kitsch und Kunst fast alles, was das Herz begehrt.
Die Geschichte des Ortes sowie die Entwicklung des Hafens erfährt man am besten im
Freemantle Museum.
Führungen durch den Hafen sowie einen ausgezeichneten Blick über selbigen hat man vom
Port Authority Building. In einer Hafenstadt sollte man auch das Schiffahrtsmuseum Western
Australian Maritime Museum besichtigen, mit einer bedeutenden Sammlung von Wrack-Relikten
derjenigen Schiffe, denen seit dem 17. Jahrhundert die von Riffs umgebenen Atolle der
westaustralischen Küste zum Verhängnis wurden.
Nach "Freo", wie die Stadt liebevoll von ihren Einwohnern genannt wird fährt
man nicht zum Baden, denn die Strände zählen aufgrund der Großindustrie, die sich
naturgemäß in der Nähe eines bedeutenden Hafens ansiedelt, nicht zu den schönsten
Westaustraliens. |
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Geikie Gorge |
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Der Fitzroy River führt während der Regenzeit gewaltige Wassermassen und
hat so im Laufe von Jahrmillionen eine bis zu 30 m hohe Schlucht in die Geikie Range
gegraben. Am eindrucksvollsten stellt sich die farbenprächtige Schlucht auf einer
Bootsfahrt dar, die während der Trockenzeit von ungefähr April bis Oktober täglich
angeboten wird.
Am Felsgestein sind unterschiedlich hohe Hochwasserpegel zu erkennen, die teilweise bis zu
16 m höher als der Normalstand liegen. Auch Krokodile sind keine Seltenheit auf einer
solchen Bootsfahrt, von daher sind auch Wanderungen zu Fuß am Fluß entlang nur bedingt
zu empfehlen. |
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Geraldton |
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Die Stadt ist das Verwaltungszentrum des mittleren Westens und Hauptort
der "Batavia Coast", die ihren Namen dem 1629 gestrandeten niederländischen
Schiff zu verdanken hat. Der "Abrolhos Archipel" mit seinen mehr als hundert
Inseln wurde auch anderen Schiffen zum Verhängnis und ist heute ein touristisches
Ausflugsziel zu Wasser oder aus der Luft, allerdings ist es nicht möglich, auf einer der
Inseln an Land zu gehen.
Die "Sun City" mit durchschnittlich 8 Stunden Sonne pro Tag bietet schöne
Strände teilweise sogar mit Süßwasserduschen , aber auch einige denkmalgeschützte
Gebäude sowie das höchst interessante "Geraldton Museum", in dem
hauptsächlich die Geschichte der Seefahrt in der Region dargestellt wird. Das "Old
Railway Building" erzählt mehr zur Geschichte der Bewohner der Stadt sowie zur Flora
und Fauna der Region. Der Tourismus ist jedoch nur von sekundärer Bedeutung in Geraldton,
denn Haupteinnahmequelle der Stadt ist der Weizenanbau sowie die reichhaltigen
Bleivorkommen, die der Hafenstadt zum Wohlstand verhalfen. Weiterhin von großer Bedeutung
ist auch der Hummerfang. |
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Gibb River Road |
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Die Gibb River Road war ursprünglich die Strecke für den Viehtrieb
zwischen Wyndham und Derby. Sie ist
landschaftlich äußerst reizvoll und führt an imposanten Schluchten, Wasserfällen und
Aussichtspunkten vorbei; allerdings ist die Straße nur mit einem Geländewagen und auch
dann nur außerhalb der Regenzeit zu befahren.
Die beiden Nationalparks etwas abseits der Gibb River Road Windjana
Gorge und Tunnel Creek sind auch ohne Geländewagen über Fitzroy Crossing bzw. Derby zu
erreichen. Direkt an der Gibb River Road liegen folgende Sehenswürdigkeiten: King Leopold
Range, Lennard Gorge mit Wasserfall und natürlichem Pool, Adcock Gorge mit Grabstätten
der Aborigines, Manning Gorge, die halbkreisförmig umgeben ist von eindrucksvollem, hohem
Felsgestein mit pittoreskem Wasserfall, auch im "Jacks Waterhole" kann man sich
von den hohen Temperaturen erfrischen. Der interessante Teil der Gibb River Road endet in
EI Questro Station und der Emma Gorge. Auf der riesigen Rinderfarm EI Questro gibt es
Übernachtungsmöglichkeiten sowie die Gelegenheit, aktiv am Farmleben teilzunehmen. Man
kann aber auch einfach in den Zebedee Springs, das sind natürliche Pools in
Badewannentemperatur, umgeben von einer einzigartigen Felsenlandschaft, liegen und vor
sich hin träumen. In der Emma Gorge ist ein Wasserfall, der in einen kleinen, von Farnen
gesäumten See fällt. |
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Halls Creek |
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Halls Creek hat im späten 19. Jahrhundert einen Goldrausch erlebt, der
jedoch nur von kurzer Dauer war. Heute lebt die Stadt vom Bergbau, von der Rinderzucht
sowie von den durchreisenden Touristen, die die Landschaft der Kimberleys fasziniert und
die sich auch mal das Denkmal des Russian Jack anschauen, einem Russen, der seinen kranken
Freund in einer Schubkarre über 300 km in die nächste Siedlung brachte.
Die weitere Umgebung bietet jedoch grandiose Naturschauspiele, wie der erst 1987
eröffnete Bungle Bungle Nationalpark sowie Wolfe Creek Meteorite Crater. Ebenfalls
sehenswert sind die alten Goldminen, die 5 km langen weißen Felsen einer Quarzader China
Wall oder der Caroline Pool, einem natürlichen Pool mit Sandstrand. |
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Hamelin Pool |
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Die Stromatoliten des Hamelin Pool an der Shark Bay sind die ältesten
fossilen Lebewesen der Welt. Die sog. "lebenden Felsen" entstanden aus
Bakterien, die mit der Sauerstoffproduktion begonnen haben. |
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Hamersley Range
Nationalpark |
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Ein guter Ausgangspunkt zur Besichtigung der spektakulären Hamersley
Range Gorges ist der Ort Tom Price. Die steilen Felsschluchten, an deren Ende oft in bis
zu 100 m Tiefe Wasser führende Flüsse verlaufen, üben eine ganz besondere Faszination
aus, insbesondere wenn man sie zu Fuß erwandert hat. Unbedingt zu empfehlen ist die
Hamersley Gorge am Rio Tinto, das Schluchtensystem der Hancok Gorge mit dem 0xers
Lookout, die Dales Gorge mit dem Wasserfall Fortescue Falls sowie die Yampire Gorge. Die
Wittenom Gorge führt an einer ehemaligen Asbestmine vorbei - das Örtchen Wittenom ist
Zeuge der Zeit, in der in großem Maße Blauer Asbest abgebaut wurde. Heute harren dort
nur noch wenige Einwohner aus und hoffen auf das wachsende Pflänzchen Tourismus, da der
Asbestabbau eingestellt wurde Kritiker streiten sich, ob der Hauptgrund hierfür in der
Vorsorge um den Gesundheitszustand der Arbeiter oder in der mangelnden Wirtschaftlichkeit
zu suchen ist. |
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Kalbarri Nationalpark |
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Kalbarri ist einer der beliebtesten Ferienorte der Westaustralier aufgrund
seiner guten Angelmöglichkeiten sowie dem wildromantischen Nationalpark im Hintergrund.
Dieser wird dominiert durch den Murchison River, der auf den letzten 80 km eine bis zu 100
m tiefe Schlucht in das Sandsteinplateau gegraben hat.
Wenn man dem Flußlauf folgt, gibt es mehrere Aussichtspunkte, die zum großen Teil
gigantische Ausblicke auf den Fluß und die Umgebung bieten, so z. B. der Ross Grahain
Lookout oder Hawkes Head Lookout. Aber es lohnt sich auch ein genauerer Blick auf die
Flora des Parkes, denn er ist berühmt für seine Wildblumen, die für Westaustralien so
typisch sind und hier in besonderer Vielzahl und Artenreichtum auftreten.
Südlich von Kalbarri liegt eine weitere Attraktion, die "Coastal Gorges": Red
Bluff ist besonders gut zum Schwimmen geeignet, und die weiteren Felsschluchten und Täler
wie z. B. die Eagle Gorge oder Natural Bridges können über einen 9 km langen Küstenweg
erwandert werden. |
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Kalgoorlie-Boulder |
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Im Gegensatz zum nahe gelegenen Coolgardie
konnten die Zwillingsstädte Kalgoorlie-Boulder die während des Goldrausches vor hundert
Jahren erlangte Prosperität in die Gegenwart retten. In Zeiten schwankender
Goldproduktion wurde die Förderung von Nickel, Uran und Blei ausgebaut, und so kommt es,
daß auch nach dem legendären Goldrausch die gut erhaltenen Gebäude noch immer im Glanz
der alten Goldgräberstadt erstrahlen. Zeugnis hierfür ist die "Golden Mile"
mit schönen, historischen Gebäuden und den Goldminen, in denen auch heute noch
beträchtliche Erträge erwirtschaftet werden. Empfehlenswert ist eine Fahrt mit dem
"Rattler", einem Zug, der mehrere Sehenswürdigkeiten anfährt, sowie ein Besuch
der "Hainault Gold Mine", in der mit einer Führung unter Tage die widrigen
Umstände des Goldschürfens hautnah erlebt werden können. |
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Karinjini Nationalpark |
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Hamersley Range Gorges |
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Kimberley Ranges |
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Die Kimberley Ranges erstrecken sich im Nordwestzipfel des Kontinents und
bieten einen phantastischen Einblick in die Vielfalt, die Gewaltigkeit und die
Unberührtheit der australischen Natur. Hier zeigt sich das wahre Australien, wie es der
Liebhaber dieses Kontinents schätzt: weite unberührte Natur mit bizarren Bergketten,
wild zerklüftete Felsschluchten durchzogen von Flüssen, weite Steppenlandschaft, aber
auch tropischer Palmenwald und kilometerlange Sandstrände, und abgesehen von den wenigen,
kleinen Ortschaften meint man, der einzige Mensch in dieser unberührten Natur zu sein.
Die Statistik spricht von einer Besiedelung von 4 Menschen pro 100 Quadratkilometer! Die
Zahl der Rinder hingegen dürfte bei ungefähr 150 pro Quadratkilometer liegen, denn in
den Kimberleys gibt es die größten Rinderfarmen der Erde, mit einer Fläche, die manchen
europäischen Staat bei weitem übertrifft. Daher werden hier die Rinder nicht mehr
traditionell mit dem Pferd, sondern oft mit dem Hubschrauber oder geländegängigen
Motorrädern zusammengetrieben. Einen Einblick in die Arbeit der Rinderfarmen kann man
beispielsweise in El Questro an der Gibb River Road
gewinnen. Die Vegetation der Kimberleys ist an die extremen Witterungsverhältnisse
angepaßt: sintflutartige Niederschläge während der Regenzeit und
Durchschnittstemperaturen von weit über 30°C im Sommer bei einer extrem hohen
Luftfeuchtigkeit. So wurde der Flaschenbaum eines der Wahrzeichen der Kimberleys, da er
fast ausnahmslos in dieser Region vorkommt. Seinen Namen verdankt er dem einer bauchigen
Flasche ähnlichen Stamm, der hervorragend das Wasser speichern kann; ursprünglich jedoch
muß er aus Afrika stammen, daher auch Boab genannt. Ein besonders berühmtes Exemplar ist
der Boab Prison Tree bei Derby. Auch die Fauna der Kimberleys weist
Ungewöhnliches auf, wie z. B. eine Vielzahl an giftigen und gefährlichen Tieren: der Box
Jelly Fish, Blue Ringed Octopus, verschiedene Giftschlangen und vor allem Süß- und
Salzwasserkrokodile. Letztere halten sich jedoch auch gerne in süßwasserhaltigen
Sumpfgebieten und Lagunen bzw. in Flüssen auf, die den Gezeiten unterliegen. Seitdem die
Krokodile unter Naturschutz stehen, steigt ihre Zahl wieder an, und ein Großteil lebt im
fast gänzlich unbesiedelten Norden der Kimberleys, in dem fast ausschließlich einige
Aborigine-Gemeinden sowie einige Farmer leben. |
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Kununurra |
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Kununurra bedeutet in der Sprache der Aborigines "Ort des
Wassers". Dies ist vollkommen zutreffend, denn der erst in den 60er Jahren auf dem
Reißbrett geplante Ort ist umgeben von Wasser, das zur Bewässerung der reichhaltigen
Ackerflächen benötigt wird. So wurde einer der größten Stauseen der Welt angelegt, der
Lake Argyle, der immerhin 70 km entfernt über ein
weitverzweigtes Bewässerungssystem die gesamten Ackerregion speist. Ursprünglich sollte
hier Baumwolle angebaut werden, was jedoch aufgrund einer Insektenplage fehlschlug. Heute
wachsen auf den Feldern verschiedenste Getreidearten, Obst, Nüsse, Gemüse, die über
für uns unbekannte Quarantänemaßnahmen geschützt werden. So ist es nicht erlaubt, aus
dem benachbarten Northern Territory Gemüse oder Obst jeglicher Art mitzubringen, um keine
Schädlinge, die die gesamte landwirtschaftliche Produktion gefährden könnten,
einzuführen.
Ganz in Stadtnähe wurde aus dem Ord-River, ebenfalls ein kleiner Stausee, aufgestaut, der
Lake Kununurra, der für die Einwohner, aber auch für die Touristen hohen Freizeitwert
besitzt. (Die im See lebenden Süßwasserkrokodile werden zumeist erst gegen Abend aktiv,
so daß man hier auch schwimmen kann.) Viel Wasser in einer tropischen Region ermöglicht
immer auch eine üppige Vegetation, die Lebensraum für viele Tierarten bietet. So sind am
Ufer des Lake Kununurra sowie entlang des Flußlaufes des Ord River zahlreiche Känguruhs,
Wallabies und eine unglaubliche Vielfalt an Vögeln zu sehen.
Kununurra ist wichtiger Ausgangspunkt für Rundflüge über den Lake Argyle und die Bungle Bungles, aber auch in der näheren Umgebung gibt es
einige Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte. So z. B. das Hidden Valley,
auch Mini Bungle Bungles genannt, denn auch hier sind
Felsformationen aus Sandstein zu sehen, die noch vor 300 Mio. Jahren Teil des Meeresbodens
waren und durch gewaltige Erdkräfte über den Meeresspiegel gehoben wurden. Der Kelly's
Knob Lookout ermöglicht einen phantastischen Rundblick über den Ort und die umliegenden
Felder mit ihren geometrisch angelegten Bewässerungskanälen. Sehr interessant sind auch
die Felsformationen Elephant Rock und Sleeping Buddha, deren Gestalt an die jeweils
benannten Wesen erinnert.
Südlich von Kununurra befindet sich die Argyle Diamond Mine, die größte Diamantenmine
der Welt, die ca. 40% der weltweit geförderten Diamanten hervorbringt, u.a. den
berühmten Pink Diamond. |
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Lake Argyle |
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Einer der größten künstlichen Wasserspeicher der Weit bedeckt eine
Fläche von 740 Quadratkilometern und hat dabei ein Fassungsvermögen, das neunmal so
groß ist wie das Hafenbecken von Sydney. Die Faszination dieses Sees ergibt sich aus den
zahlreichen Inseln und Fjorden, die eigentlich die Kuppen der aus dem Wasser ragenden,
gefluteten Berge sind. Das gewaltige Bewässerungssystem ermöglicht den Anbau von
zahlreichen Pflanzenarten, ist aber auch ein großer Anziehungspunkt für Wassersportler
und Angler. Den See sollte man, wenn möglich, auf einem Rundflug erleben (kombiniert mit
den Bungle Bungle), um die phantastische Weite zu erfassen;
die Feinheiten der Natur entdeckt man dann auf einer Bootstour. |
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Mandurah |
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Wie Rockingham profitiert auch Mandurah von der
Nähe zu Perth und lockt viele Wochenendbesucher an. Es ist aber auch ein ideales
Urlaubsgebiet mit ruhigen, geschützten Binnengewässern, hervorragenden Stränden und
einer relaxten Atmosphäre. |
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Manjimup |
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Der hölzerne Torbogen am Ortseingang symbolisiert den Eingang ins
"Land der Riesenbäume", welches geprägt ist von seinen immensen Karri- und
Jarrahbäumen mit einer Höhe von bis zu 90 m. Beide Baumarten zählen zum Stamm der
Eukalyptusarten, Jarrah ist der von den Ureinwohnern verwendete Name für Mahagoni. |
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Margaret River |
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Die günstigen klimatischen Verhältnisse ermöglichen es, daß sich hier
der Weinbau in jüngster Zeit zum zweiten Wirtschaftsfaktor nach dem Tourismus entwickelt
hat. Obwohl Margaret River nicht direkt am Strand liegt, gilt dieser Küstenstrich als
Dorado für Surfer. |
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Millstream Chichester
Nationalpark |
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Das Örtchen Milistream ist eine tropische Oase am Fortescue River, die
man in der umgebenden Halbwüste nicht vermuten würde. Entlang des Flusses liegen weitere
Oasen, die sehr wahrscheinlich bereits von afghanischen Kameltreibern als Raststätte
genutzt wurden. Zahlreiche Dattelpalmen liefern einen Hinweis darauf.
Python Pool ist eine der berühmteren Oasen, die früher hier anzutreffenden Pythons
wurden angeblich aus der Region entfernt , und das kühle Wasser des natürlichen Sees ist
eine willkommene Erfrischung mit grandiosem Hintergrund aus rotem Pilbarafelsen. Der nahe
gelegene Mt. Herbert erlaubt einen atemberaubenden Ausblick auf die Umgebung und sollte
nicht ausgelassen werden. |
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Monkey Mia |
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Die größte Attraktion in der Shark Bay und wohl auch eine der
berühmtesten von ganz Westaustralien sind die wild lebenden Delfine, die regelmäßig den
Strand von Monkey Mia besuchen.
Diese faszinierenden, intelligenten Tiere sind nicht abhängig vom Futter, das ihnen
gereicht wird, sondern sie kommen aus Freundschaft zu den Rangern, die sich um sie
kümmern, und lassen sich aber auch von den Touristen füttern und streicheln. Den
Anweisungen der Ranger, die im Umgang mit den Tieren vertraut sind, ist unbedingt Folge zu
leisten, um die fragile Beziehung zu den freundlichen Meeressäugern nicht zu
erschüttern. |
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Mount Augustus |
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Der vergleichsweise unbekannte Mount Augustus ist der größte Monolith
der Welt und ca. zweieinhalb mal größer als sein berühmter Bruder Ayers Rock. Er konnte
aber bei weitem nicht dessen Faszination erreichen, da er stellenweise mit niedrigem
Buschwerk bewachsen ist, so daß hier nicht das umwerfende Farbenspiel des Ayers Rock zu
beobachten ist. Dafür setzen hier im Frühjahr die Blüten der Wildblumen reizende
Farbakzente.
Der Fels erhebt sich 858 m über die Ebene und ist ca. 450 km nordöstlich von Carnavon gelegen. Die Fahrt kann über die Kennedy Ranges erfolgen,
einer Bergkette mit durch Erosion entstandenen faszinierenden Klippen und Schluchten. |
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Nambung Nationalpark |
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Pinnacles |
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Ningaloo Marine Park |
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Rings um das "Nordwestkap" erstreckt sich das Ningaloo Reef, das
mit seinen 260 km Länge größte Korallenriff Westaustraliens. Mit ungefähr 220
verschiedenen Korallensowie 500 Fischarten ist hier eine Vielfalt zu bewundern, die die
Konkurrenz mit dem berühmten Great Barrier Reef nicht zu scheuen braucht. Zumal die
vergleichsweise geringe Anzahl an Touristen die Schönheit der Natur völlig unberührt
läßt, so daß hier jedes Taucherherz höher schlagen wird. Denn wo auf der Welt ist es
möglich, bis zu 18 in langen Walhaien unter Wasser zu begegnen? Die harmlosen
Planktonfresser nähern sich zur Laichzeit der Korallen der Küste und können so auf
speziellen Tauchexkursionen gesehen werden.
Die Faszination der Unterwasserwelt kann aber nicht nur von den Tauchern erfahren werden,
sondern auch schon beim einfachen Schnorcheln direkt vom Strand weg, z. B. in Coral Bay, gibt es eine unglaubliche Farben und Artenvielfalt der
Korallen und Fische zu entdecken.
Aufmerksame Beobachter können gar vom Strandhandtuch aus in der Ferne Delfine, Buckelwale
(Juni bis Oktober) und Seekühe entdecken. Im Sommer legt die selten gewordene grüne
Meeresschildkröte ihre Eier am Strand ab. |
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Northcliffe |
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Im Northcliffe Forest Park wachsen gigantische Baumriesen bis 75 m, aber
auch ungewöhnliche Formen, entweder hohl oder als Zwillingsbäume zusammengewachsen, sind
zu bewundern. Das Beeindruckende der Karriwälder ist auch die dicht bewachsene, üppige
Vegetation, da die majestätischen Baumriesen Licht bis ins Unterholz durchlassen. |
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Pemberton |
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Pemberton ist das Zentrum der holzverarbeitenden Industrie aufgrund der
gewaltigen Karriwälder der Umgebung, aber auch die Landwirtschaft und nicht zuletzt der
Tourismus tragen zur Prosperität des Ortes bei.
Sehenswert ist der Blick vom "Cloucester Tree", einem Feuerausguck auf 61 m
Höhe, allerdings ist dieses Erlebnis nur etwas für absolut Schwindelfreie. Die Pemberton
Sägemühle demonstriert eindrucksvoll das beschwerliche Leben der Holzarbeiter in
früheren Zeiten. Die Timber Tramway von Pemberton nach Northcliff transportierte früher
Holz, heute ist sie jedoch nur noch eine Touristenattraktion und bietet eine einzigartige
Fahrt durch immense Karriwälder, Täler, Bäche und Flüsse.
Im nahe gelegenen Warren Nationalpark ist der höchste Karribaum zu sehen, mit stattlichen
89 m. Im Beedelmp Nationalpark gilt der gleichnamige Wasserfall als der schönste
Westaustraliens, und dort kann man auch den 400 Jahre alten "Underwood Tree"
bewundern. |
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Perth |
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Perth ist die lebensfrohe, pulsierende Hauptstadt Westaustraliens, die mit
ihren durchschnittlichen 8 Stunden Sonnenschein am Tag geradezu in die Straßencafes oder
an die Ufer des Swan River einlädt. Am Nordufer nimmt dieser Fluß seeähnlichen
Charakter an, und dort kann man dann die berühmten schwarzen Schwäne bewundern, denen
der Fluß seinen Namen und Westaustralien das Wappenzeichen zu verdanken hat. Gegründet
wurde die "Swan River Colony" 1829 von englischen Siedlern, aber die Aboriginals
besiedelten die Ufer des Swan River schon lange bevor die ersten Siedler kamen. Die
Bodenschätze der Region verhalfen der Stadt zu Reichtum und haben aus ihr eine
prosperierende Metropole gemacht. Die klimatischen und geographischen Vorzüge eingebettet
zwischen dem Indischen Ozean mit seinen phantastischen Stränden und der Darling Range
Hügelkette wirken sich auf den entspannten Lebensstil der freundlichen Bewohner aus. Die
1,2MillionenStadt verdankt aber auch ihren weltstädtischen Charme den kulturellen
Einflüssen ihrer Einwohner, die aus über 270 verschiedenen Regionen der Welt kommen.
Einen Eindruck davon gewinnt man u. a. in Northbridge, wo die zahlreichen Restaurants von
arabisch bis vietnamesisch Ausdruck der ethnischen Vielfalt sind.
Dieses Viertel ist auch eine gute Adresse, wenn es um das Nachtleben geht, da hier
zahlreiche Diskotheken, Nightclubs und Pubs zu finden sind. Auch Spielerfreuden kann
im Kasino des Burswood Resort Hotel gefrönt werden.
Etwas gediegener geht es in den am Wasser gelegenen Restaurants zu, dafür gehört die
Aussicht auf das Meer oder den Fluß mit zum Menü. Hier empfehlen sich die einheimischen
Meeresfrüchte, die so frisch sind, daß sie praktisch noch schwimmen. Wer noch auf der
Suche nach einem Souvenir ist, hat hier auch die Qual der Wahl: von praktischen Dingen auf
den Straßenmärkten bis hin zu den kostbarsten Juwelen wie z. B. den Argyle-Diamanten,
Perlen aus Broome oder Gold aus Kalgoorlie ist hier alles zu finden,
aber auch die Kunst der Aboriginals ist vertreten.
Western Australian Museum: Dieses Museum vermittelt einen guten Überblick über die
Kultur der Aboriginals, aber auch die spezifische Tierwelt Westaustraliens wird
eindrucksvoll vorgeführt. Das Old Perth Goal schließt direkt an den Museumskomplex an.
Im ehemaligen Gefängnis wurden die Lebensräume der Siedler und auch der Sträflinge
naturgetreu nachgebildet. In der "Perth Mint wird man in das letzte Jahrhundert
versetzt, als das Goldfieber die Menschen beherrschte. Man erhält aber auch eine Lektion
im Prägen von Münzen in unserer heutigen Zeit. Kunstwerke der Aboriginals sind in der
Art Gallery zu sehen.
Zahlreiche Sehenswürdigkeiten liegen entlang dem St. Georges Terrace Boulevard. So
z. B. das im englischen Tudorstil gebaute Government House oder der Torbogen
Barracks Archway. Die restlichen Gebäude der Kriegsveteranenkaserne mußten dem Bau
des Mitchel Freeways weichen.
Eine angenehme Art, wichtige Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen, ist die Perth
Tram, der hölzerne Nachbau der alten Trambahn, allerdings auf Rädern.
Der Fahrer gibt wichtige Informationen, und man kann auch an jeder Station aussteigen und
mit einer der nächsten Bahnen weiterfahren. Ein Haltepunkt der Bahn ist der Kings Park
auf dem Mount Eliza mit faszinierendem Blick auf die Skyline der Stadt, Swan River und die
Darling Range. Das 400 ha große Gelände lädt zum Relaxen und Picknicken, aber auch zu
Erkundungen zu Fuß oder per Fahrrad ein, das oben gemietet werden kann. Ein Teil des
Parks ist der Botanische Garten, durch den Führungen angeboten werden.
Der Zoo von Perth sowie der Stirling Garden Park sollen als weitere "grüne"
Erholungsflächen Erwähnung finden.
Und für Strandfreunde und Wassersportler ist Perth natürlich auch ein Paradies: Unter
den feinsandigen Traumstränden am Indischen Ozean finden sowohl Surf- und
Windsurfing-Anhänger, über Familien mit Kindern als auch Tauchsportler den geeigneten
Strand. |
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Pilbara Region |
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Die Pilbara Region erstreckt sich über eine halbe Million
Quadratkilometer von der Nordwestküste bis zu den großen Sandwüsten Great Sandy Desert
und Gibson Desert. Sie zählt zu den heißesten Regionen der Erde:
Durchschnittstemperaturen von über 30' C sind völlig normal, und die Tage, an denen das
Quecksilber auf über 40' C klettert, werden nicht mehr gezählt!
Die kargen Gebirgszüge aus der charakteristischen roten Erde ziehen jedoch trotz der
heißen Witterung immer mehr Touristen in ihren Bann früher haben sich hier fast
ausschließlich Bergleute aufgehalten, da hier die größten Eisenerzvorkommen der Erde
abgebaut, in die Häfen Port Hedland und Dampier verfrachtet
und von dort aus verschifft werden. Gelegentlich, d.h. bei ausreichender Teilnehmerzahl,
werden Führungen durch die Eisenerzabbaugebiete angeboten, so z.B. in Tom Price. Dies ist
auch ein guter Ausgangspunkt für eine der Hauptattraktionen der Region, nämlich die Hamersley Range Gorges. Weiterhin sehenswert sind die
Wittenont Gorge und der Chichester Range Nationalpark. |
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Pinnacles |
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Wichtigste, um nicht zu sagen einzige Attraktion des Ortes Cervantes ist
die surreal anmutende Pinnacles Desert. Auf einer mehrere Quadratkilometer großen
Sandwüste ragen eigenartige Kalksteinsäulen auf, von wenigen Zentimetern bis hin zu
mehreren Metern Höhe. Das Gelände kann auch zu Fuß, aber besser mit dem Geländewagen
erkundet werden, um auch die wichtigsten Formationen, die aufgrund ihrer eigentümlichen
Gestalt benannt wurden, nicht zu verpassen; so z.B. den Indianer oder den Zuckerhut. |
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Porongurup Nationalpark |
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Der 24 qkm große Nationalpark liegt nördlich von Albany
und bietet zahlreiche einfache Wanderwege in schöner im Frühjahr mit zahlreichen
farbenprächtigen Wildblumen bewachsener Landschaft. |
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Port Hedland |
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Die Hafenstadt Port Hedland ist kein Ort, an dem man seinen Urlaub
verbringen möchte. Die meiste Zeit des Jahres ist es ausgesprochen heiß, die gesamte
Stadt ist von einer roten Staubschicht überzogen, da das Eisenerz rund um die Uhr auf die
großen Frachter verladen wird, und außer den bis zu 3 km langen Eisenbahnzügen, die das
Erz aus der Pilbara anliefern, gibt es kaum eine Sehenswürdigkeit zu fotografieren.
Trotzdem hat die Stadt einige Superlative aufzuweisen: In der Wohnstadt Solith Hedland ist
das größte Shoppingcenter im Umkreis von mehr als tausend Kilometern; der riesige Hafen
verfügt über einen 27 m hohen Tower, und die Leslie Salt Company gewinnt mehr als 2 Mio
Tonnen Salz durch Wasserverdunstung pro Jahr. |
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Purnululu Nationalpark |
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Bungle Bungle Nationalpark |
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Rockingham |
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Die Nähe zu Perth ermöglicht es vielen Tagesausflüglern, Rockingham zu
besuchen, aber auch "Dauerurlaubern" wird es hier nicht langweilig. Aufgrund der
vorgelagerten Inseln ist das Meer ruhig und sicher, und die Sandstrände sind weitläufig
und zahlreich vorhanden. Darüber hinaus kann man hier sogar eine Seehundkolonie sowie
Pinguine aus nächster Nähe beobachten (außer in der Brutzeit von Juni bis August). Per
Bootsfahrt kann man selbst mit Delphinen schwimmen gehen. |
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Rottnest Island |
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Nur eine kurze dcberfahrt mit der Fähre von Freemantle
entfernt liegt die Ausflugs und Ferieninsel Rottnest Island. Die idyllische Atmosphäre
der Insel ohne Autoverkehr zieht jährlich Tausende von Besuchern an, die sich in den
kristallklaren Buchten und an den sauberen, feinen Sandstränden sämtlichen Badefreuden
hingeben möchten. Bewohnt wird Rottnest (u.a.) von zutraulichen, kleinen Beuteltierchen,
den Quokkas. |
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Shark Bay |
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Denham |
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Stirling Range |
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Im Gegensatz zum Porongurup Nationalpark ist der
mit 1150 qkm um ein Vielfaches größere Stirling Range Park auch von der Landschaft mit
seinen steil anfragenden Felsspitzen gewaltiger und erfordert vorn Besucher, der die
unterschiedlichen Aussichtspunkte erklimmen möchte, eine größere Ausdauer.
Gemeinsam ist ihnen die unglaubliche Vielfalt an Wildblumen, die besonders im späten
Frühjahr (September) zur vollen Blüte kommen. |
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Swan Valley |
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Im Hinterland, nordöstlich von Perth, liegt eines der wichtigsten
Weinanbaugebiete Australiens, das Swan Valley. In den Gemeinden Guilßord und Mount Lawley
bestechen nicht nur die sonnenverwöhnte Qualität der Weine sondern auch Kunstgalerien
und einige reizvolle, historische Gebäude, die seit der Kolonialzeit unverändert
geblieben sind. |
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Tunnel Creek Nationalpark |
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Der 750 m lange Tunnel durch die Napier Range fährt immer Wasser, so daß
man beim Durchqueren aufjeden Fall nasse Füße bekommt. Je nach Wasserstand und
persönlicher Größe kann das Wasser sogar bis zum Hals reichen, dafür gibt es dann auf
der anderen Seite eindrucksvolle Felsenmalereien der Aborigines zu sehen, die aus dem
schwarzen Basaltgestein auch Werkzeugehergestellt haben. Unbedingt erforderlich beim
Besuch des Tunnel Creck ist eine Taschenlampe. Einen Campingplatz gibt es hier nicht,
daftir jedoch beim nahe gelegenen Windjana Gorge Nationalpark. |
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Walepole-Nornalup Nationalpark |
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Das malerische Gebiet um die beiden kleinen Örtchen Walepole und Nornalup
zählt zu den beeindruckendsten Attraktionen im südlichen Westaustralien. Ruhige Flüsse
fließen durch gewaltige Karri und Tinglewälder, beides eine Eukalyptusart, die bis zu 50
m groß werden können hinab in die Bucht von Nornalup. Die Wälder können sowohl zu Fuß
von Walepol aus als auch mit dem Auto erkundet werden, z. B. der berühmte scenie
drive"Valley of the Giants". |
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Wave Rock |
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4 km außerhalb des Ortes Hyden liegt der Wave Rock eine gigantische
Felsforrnation in Form einer sich hoch auftürmenden Welle. Weitere Sehenswürdigkeiten in
der Region sind die Felsformation "Hippos Yawn", die aussieht wie ein gähnender
Mund sowie "The Humps" mit der "Bates Cave". |
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Windjana Gorge Nationalpark |
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Die Windjana Gorge ist eine 3,5 km lange Schlucht über den Ufern des
Lennard River. Folgt man dem Wanderweg entlang dem Fluß kann man sowohl
Süßwasserkrokodile auf den Sandbänken beobachten als auch die Reste des Devonian Reefs
bewundern, die Zeugnis der ca. 350 Mio. Jahre alten Geschichte der Schlucht sind. |
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Wolf Creek
Meteorite Crater |
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Etwa 130 km südlich von Halls Creek ist der
zweitgrößte Meteoritenkrater der Welt mit einem Durchmesser von 800 m sowie einer Tiefe
von nahezu 50 m zu sehen. Er ist über die ungeteerte Tanami Road zu erreichen, die bis
Alice Springs führt und normalerweise zwischen Mai und November auch mit nicht
geländegängigen Fahrzeugen zu befahren ist. |
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Wyndham |
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Die nördlichste Stadt Westaustraliens liegt am Cambridge Golf und ist
bekannt als Heimat des "Big Croc". In der gesamten Region leben zahlreiche
Krokodile - früher wurden sie durch die Abwässer des örtlichen Schlachthofes besonders
angezogen; seit der Schließung des Schlachthofes werden sie bewußt angefüttert als
Attraktion für die Touristen. Das Wahrzeichen der Stadt begrüßt die Besucher schon am
Ortseingang in Form eines 20 m langen Reptils aus Beton. Neben dem Crocodile Lookout am
Pier des alten Schlachthofes kann man weitere lebende Exemplare in der Wyndham Crocodile
Farm sehen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Five Rivers Lookout auf dem Gipfel der
Bastion Range, der einen guten Überblick über die fünf in den Cambridge Golf
fließenden Flüsse bietet, sowie das Alligator Hole, das seinen Namen bekam, als man noch
nicht wußte, daß in Australien keine Alligatoren vorkommen. Aber auch
Sehenswürdigkeiten, die nicht von diesen beeindruckenden Reptilien beeinflußt sind,
lohnen durchaus einen Besuch. So z.B. der Marglu Billabong mit einer Vielzahl von
Vogelarten oder The Grotto auf dem Weg nach Kununurra, ein
natürlicher Felsenpool, in dem man sich von der Hitze abkühlen kann. |
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Yanchep-Nationalpark |
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Der nördlich von Perth gelegene Yanchep Nationalpark bietet sowohl
unberührtes Buschland, Tropfsteinhöhlen und Feuchtgebiete als auch freilebende
Känguruhs und einen Koalapark. Es besteht die Möglichkeit einer Führung durch die
Höhlen oder aber man paddelt mit dem Bötchen auf dem kleinen See und erholt sich
anschließend auf dem PicknickAreal, wo es durchaus sein kann, daß man Besuch von den
neugierigen, handzahmeti Känguruhs bekommt. |
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