Deutschland - New York - Albany

... und genau so ist es dann auch. Pünktlich mit der einsetzenden Rushour starten wir am Airport JFK und stürzen uns ins Getümmel auf New Yorks High- und Freeways.

Über den Bruckner Expressway gehts durch Queens und vorbei am Tenniscourt von Flushing Meadow wir die erste Tollbridge in die Bronx. Nach kurzen Stau und 3$ aus der Portokasse dürfen wir drüber fahren, ordnen uns auf der anderen Seite falsch ein und wären um ein Haar auf der Triboro Bridge Richtung Manhattan gefahren. Und das ist nun nicht gerade unsere Richtung, denn wir wollen erst ein paar Tage in den Norden, heute erst mal bis Albany, der Hauptstadt des Bundestaats New York. Der Rest wird sich dann finden - alles hängt auch etwas vom Wetter ab. Wir erwischen noch eine Abfahrt auf den Cross-Bronx-Highway, die mitten durch NYC führende I-95, und stehen prompt im Stau. Jetzt stimmt zwar die Richtung, aber dafür gehts nicht mehr. In regelmäßigen Abständen könnten wir an der Straße allerlei feine Sachen von fliegenden Händlern abkaufen: Telefone, Telefone und nochmals Telefone. Wahrscheinlich ist hier gestern ein Truck mit Telefonen umgekippt ...

Bald setzt sich die Blechlawine wieder in Bewegung und wir nähern uns der George-Washington-Bridge: 14 Fahrspuren auf 2 Ebenen führen über die fast 2 km lange Hängebrücke nach New Jersey hinüber. Ein paar Minuten Stielaugen gemacht und schon sind wir drüber. Teilweise kam es einem so vor, als würde man zuerst durch eine Hauswand und dann durch einen Tunnel fahren: aber dann kam die Brücke doch noch. Auf dem Hudson-Parkway, für Trucks gesperrt, kommen wir schnell in Richtung Norden weiter. Aber doch nicht schnell genug, denn kurz vor Albany benutzen wir dann lieber den Highway, zahlen 2$ Maut und erreichen die Stadt gegen 20:30 noch vor Einbruch der Dunkelheit. Nach einer halben Stunde Sucherei haben wir auch ein passendes Motel gefunden und mampfen dann Abendbrot in einem Thai-Restaurant neben dem Motel. Das importierte "Radeberger" verbleibt in der Reisetasche ...

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