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Notwendige Impfungen |
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Hier können im folgenden nur Hinweise und Empfehlungen gegeben werden.
Jeder Reisende sollte vor einer Reise in die Tropen darüber hinaus den Haus- oder
zuständigen Tropenarzt konsultieren. Man sollte spätestens zwei Monate vor der Abreise
das Vorhandensein der bei uns geltenden Standardimpfungen überprüfen, die den
"Impfplan" in entscheidendem Maße beeinflussen, da bei ihnen häufig relativ
große Abstände zu anderen Impfungen eingehalten werden müssen.
Zu den erforderlichen Standardimpfungen gehören die Tetanus- (Wundstarrkrampf), Polio
(Kinderlähmung) und Diphterie-Schutzimpfung (vor allem bei Kindern wichtig, diese Impfung
erfolgt aber meist im Zusammenhang mit der Tetanusimpfung).
Reiseteilnehmer über 30 Jahren sollten daran denken, daß einige dieser Impfungen einer
Auffrischung (teilweise aller 10 Jahre) bedürfen. |
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Weitere erforderliche oder empfohlene Impfungen |
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| Gelbfieber |
Der Schutz gegen Gelbfieber besteht nach einer Impfung für ca. 10 Jahre.
Für Tansania ist diese Impfung vorgeschrieben, für Kenia empfohlen. Profitieren kann man
von dieser Impfung aufgrund ihrer langfristigen Wirkung z. B. für weitere Reisen nach
Afrika oder in Dschungelgebiete Südamerikas. |
| Cholera |
Eine Impfung gegen diese infektiöse Darmerkrankung wird nur noch ab und
zu in Tansania bei der Einreise verlangt, eine Kontrolle des Impfausweises an der Grenze
ist jedoch in letzter Zeit nicht mehr vorgekommen. Da die Impfung nicht hundertprozentig
vor einer Erkrankung schützt, die Weltgesundheitsorganisation diese nicht unbedingt
empfiehlt und bei Einhaltung wichtigster Hygieneregeln eine Erkrankungsgefahr relativ
ausgeschlossen ist, sollte diese Entscheidung jeder selbst fällen. |
| Typhus |
empfohlen |
| Ansteckende Gelbsucht (Hepatitis A) |
Dringend empfohlen. Die infektiöse Gelbsucht ist in Afrika weit
verbreitet und wird durch unsaubere Nahrung und Wasser übertragen. In Sachen Impfschutz
werden seit kurzem zwei Arten und Methoden unterschieden: Die passive Einfachinjektion mit
einer kurzfristigen Wirkung bis zu 2-3 Monaten (der beste Schutz besteht bis 4-6 Wochen
nach der Impfung, man sollte sie daher an das Ende des Impfplanes setzen) und die
wirksamere, aber auch kostenintensivere aktive Mehrfachinjektion mit einer langfristigen
Wirkung bis zu 10 Jahren. |
| Malaria |
Zur Prophylaxe werden in regelmäßigen Abständen Tabletten eingenommen.
In Ostafrika weit verbreitet. Die Übertragung der Erreger erfolgt durch die weibliche
Anophelesmücke. Diese sticht hauptsächlich nachts und während der Dämmerung. |
| Bei meiner Reise nach Tanzania und Kenia im Dezember
1997/Januar 1998 wurde der Impfausweis weder bei der Einreise in Kenia noch bei der
Einreise auf dem Landweg nach Tanzania gefordert. |
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Impfungen und Medikamente müssen im Tropeninstitut oder in der Apotheke
bar bezahlt werden. Die Kosten werden von den Krankenkassen in der Regel nicht mehr
übernommen.
Tropenimpfstellen gibt es in allen Großstädten. |
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Vor der Reise |
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Wichtig ist ein Zahnarztbesuch einige Wochen vor Abreise, denn es gibt
zahlreiche Orte, an denen man sicher alles andere gern tun würde, als zu einem Zahnarzt
zu gehen.
Außerdem besteht im Falle einer Zahnbehandlung Aidsgefahr, denn nicht überall gelten
derart strenge klinische Vorschriften wie in Deutschland. |
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Verhaltensempfehlungen zur Vorbeugung von Erkrankungen während der
Reise |
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Sicher sollte man es mit den Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig
übertreiben. Ein paar Grundregeln empfiehlt es sich jedoch zu beachten: |
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Nur vorbehandeltes, abgekochtes Wasser trinken oder zum
Zähneputzen verwenden. Zur Behandlung empfiehlt sich das in Globetrotterläden und
Apotheken angebotene Micropur. |
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Sorgfältige Körperhygiene, vor allem häufiges
Händewaschen |
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Nur abgekochte und richtig durchgebratene Speisen essen |
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keine Salate und keine unschälbaren Obst- und Gemüsesorten
essen |
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kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder Getränke
mit Eiswürfeln trinken |
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Durch Schwitzen bedingten Salzverlust durch stärkeres
Salzen oder Salztabletten ausgleichen |
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Vitaminreich ernähren, Orangen, Mandarinen, Bananen, Ananas
und Papayas (also nur Schalenobst) essen |
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Schutz vor Sonnenbrand, unbedingt Kopfbedeckung tragen,
Körperteile, die normalerweise nicht der Sonne ausgesetzt sind, besonders schützen, eine
Sonnencreme/-lotion mit hohem Lichtschutzfaktor ist zu empfehlen |
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Schutz vor Unterkühlung, besonders bei den Bergwanderungen
sollte man immer mehrere Kleidungsstücke übereinander tragen. So kann man sich bei
Erwärmung schrittweise ausziehen |
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Thema Malaria: Malaria-Mücken sind in Höhen ab 1.500 m nur
ganz selten anzutreffen. Bester Schutz ist die regelmäßige Einnahme der
Malariaprophylaxe, lange Kleidung und Einreibemittel, wie z. B. Autan. |
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Allgemein gilt: Was Einheimische essen und trinken, wo sie sich waschen
und baden, ist für Europäer noch lange nicht gut. Die Einheimischen sind im Gegensatz zu
uns durch überstandene vor Ort vorkommende Krankheiten gegen viele Bakterien und Viren
immun.
Was tun bei einer Erkrankung?
In akuten Fällen keine Selbstdiagnose, sondern ärztliche Hilfe suchen. Botschaften,
Konsulate und Luxushotels sind dabei gute Quellen, um sich die Adresse eines Arztes oder
einer Ärztin geben zu lassen. |
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Höhenkrankheit |
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Der Mangel an Sauerstoff macht sich bei allen Menschen auf die eine oder
andere Art und Weise bemerkbar. Probleme können übrigens trotz Akklimatisierung
auftreten: Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, trockener Husten, Schlaflosigkeit,
Atemlosigkeit und Appetitverlust sind Anzeichen, denen man Beachtung schenken sollte.
In diesem Fall die Flüssigkeitsaufnahme erhöhen und etwas essen (Proviant mit schneller
Energiezufuhr). Leichte Symptome verschwinden in der Regel nach einem Tag. Bei Fortbestand
ist die beste Behandlungsmethode ein Abstieg. Selbst 500 m können Wunder bewirken.
Während einer Treckingtour ist man extremen Höhen- und damit verbundenen
Temperaturunterschieden ausgesetzt. Eine große Belastung also für den Körper. Um dem
Körper einen großen Schock zu ersparen, kann man einiges im Vorfeld tun.
Hier nur ein paar Tips: |
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Wechselduschen (warm-kalt-warm) |
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Saunabesuche |
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Jogging zur Verbesserung der Kondition |
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(Berg-)Wandem |
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Trotz guter Vorbereitung und Einhaltung aller empfohlenen Verhaltensregeln
kann diese oder jene Erkrankung während der Reise eintreten. Vor allem
Erkältungskrankheiten, da die Temperaturen in Abhängigkeit von der Tageszeit und der
Höhe rasch wechseln. Auch die Reisekrankheit, Magen- und Darmerkrankungen nicht zuletzt
durch das andere Essen, Sonnenbrand, Sonnenstich und die Höhenkrankheit sind nicht
auszuschließen. |
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Reiseapotheke |
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| Auftretende Probleme |
Mögliche Medikamente |
| Kreislaufschwäche und Sauerstoffmangel (Höhenkrankheit) |
Norphen, evtl. Stutgeron forte |
| Schmerzen und Fieber |
Aspirin, Paracetamol |
| Grippe und Erkältungen |
vor allem Nasentropfen (Otriven) und Hustentropfen, Mittel
gegen Halsschmerzen |
| Übelkeit und Erbrechen |
Paspertin, Emesan |
| Durchfall |
Imodium o.ä. |
| Verstopfung |
Laxoberal, Depuran |
| Wundinfektion |
Betaisadona-Salbe, Kamillosan |
| Allergie und Juckreiz |
Tavegil, Fenistil |
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Des weiteren zu empfehlen:
Pflaster, Schere, Verbandmittel, Fieberthermometer, ein paar Einwegspritzen und -kanülen,
elastische Binde und Dreieckstuch. |
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Auf meinen Treckingtouren bin ich eigentlich immer mit
Aspirin, Kohletabletten und Pflaster ausgekommen. |
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Versicherungen |
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Es ist ratsam eine Reiseversicherung für Diebstahl, Verlust (Gepäck) und
die Behandlungskosten bei Krankheit abzuschließen. Man sollte dabei keineswegs nur auf
den Preis, sondern auch auf die Leistungen schauen. Wichtig ist vor allem, ob die
Versicherung die Ärzte und Krankenhäuser im Falle einer Erkrankung direkt bezahlt. Damit
muß das erforderliche Geld, was dann in ausreichendem Maße selten vorhanden ist, nicht
erst ausgelegt und hinterher von der Versicherung zurückverlangt werden. |
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Reisegepäck |
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Grundsätzlich gilt die Devise: So wenig wie möglich, so viel wie nötig.
Ein zu schwerer Rucksack kann schnell zum Alptraum werden, insbesondere wenn es heiß ist.
Da das Gepäck einer rauhen Behandlung standhalten muß, sollte es möglichst kompakt und
strapazierf'ähig sein. Am besten ein alter gebrauchter wasserdichter Rucksack und
zusätzlich ein kleinerer Tagesrucksack.
Eine große, stabile Plastikplane kann gute Dienste leisten, um den Rucksack innen
auszulegen oder ihn auf einer langen, staubigen Reise ganz einzuwickeln, wenn er sich im
Gepäckteil oder auf dem Dachgepäckträger des Fahrzeuges befindet. Außerdem schützt
eine Plastikplane zusätzlich vor Regen und Langfingern.
Weiterhin erforderlich: |
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warmer Schlafsack, da es kann nachts empfindlich kalt werden
kann, wenn man z.B. eine Treckingtour per Zelt zum Kilimanjaro unternimmt |
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Trinkflasche, Taschenmesser und Schere |
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Taschenlampe |
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Nähzeug, Sicherheitsnadeln |
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Sonnenbrille und -hut, Sonnenschutzcreme/-lotion mit hohem
Lichtschutzfaktor |
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Fotoapparat und genügend Filmmaterial sowie Ersatzbatterien |
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zusätzliche Paßbilder, Kopien aller wichtigen
Reisedokumente (Paß, Ticket, Versicherungspolice, Umtauschbelege, Reiseschecknummern) |
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Medikamente |
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Geldgürtel und/oder Brustbeutel |
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Waschzeug, Waschmittel und eventuell Toilettenpapier |
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Kleidung |
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Warmer, atmungsaktiver aber möglichst wasserabweisender
Anorak und Regenbekleidung
besser aber Goretex-Jacke oder ähnliches |
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1 -2 Paar feste, wasserdichte Wanderschuhe |
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leichte, aber besser feste Schuhe für die Stadt, evtl. auch
Sandaletten (immer an die Gefahr von Verletzungen und damit häufig einhergehender
Infektionen denken) |
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Badeschuhe und Badesachen fürs Meer |
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kombinierbare Oberbekleidung (lieber mehrere Einzelstücke
als ein besonders dicker Pullover) |
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T-Shirts |
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warmer Pullover |
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ein paar warme Socken und Hosen fürs Gebirge |
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Verpflegung unterwegs |
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Lebensmittel aus Deutschland mitzunehmen ist wenig sinnvoll - lediglich
Proviant mit rascher Energiezufuhr wie Schokolade (Ritter-Sport, wegen der Verpackung!),
Traubenzucker, Mineraltabletten, Müsliriegel, Früchteriegel (in Apotheken und Drogerien
erhältlich) und Trockenobst ist empfehlenswert. |
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Visa- und Einreisebestimmungen |
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Für die Einreise unbedingt erforderlich ist ein Reisepaß, der mehr als 6
Monate über den Einreisetag hinaus gültig ist.
Kenia ist für Deutsche visafrei. Ein Visum ist für Tanzania erforderlich. Einreisekarten
werden an der Grenze oder im Flugzeug ausgestellt. Der internationale Impfpaß ist
mitzuführen. |
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Vor Antritt der Reise aber noch mal genau informieren!!! |
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Diebstahl |
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Man muß sich zunächst eines klar machen: In den Augen der Einheimischen
sind alle Touristen, auch solche mit dem Rucksack, unermeßlich reich. Sie kommen aus
fernen Erdteilen mit dem Flugzeug. Eine kleine "Umverteilung" des Eigentums
scheint also nur gerecht.
Die meiste Gefahr droht bei großen Menschenansammlungen, vor allem auf Märkten und vor
allem dann, wenn sich die Aufmerksamkeit auf das Einkaufen oder Fotografieren richtet.
Besonders berüchtigt ist in dieser Beziehung Nairobi.
Hier einige Tips: |
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Gepäck niemals aus den Augen lassen, in der Gruppe immer
gegenseitig auf das Gepäck achten |
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Geld nicht in Hand- oder Umhängetasche aufbewahren |
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unterwegs Paß, Travellerschecks und Flugschein immer am
Körper aufbewahren. Bewährt haben sich verdeckt getragene Brust- und Beinbeutel,
eingenähte Geheimtaschen und Geldgürtel (KEINE der berühmten Bauchtaschen!!!) |
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möglichst nur ein Gepäckstück mit sich führen, so hat
man sein Hab und Gut am besten unter Kontrolle |
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bei Bezug eines Hotels Wertsachen gegen Quittung im
Hotelsafe einschließen lassen |
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größere Bargeldbeträge am besten im Geldgürtel
aufbewahren |
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allein nicht mit Unbekannten mitgehen, auch wenn sie noch so
freundlich sind |
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als Sicherheit für Foto und Umhängetaschen einen 2. Riemen
um den Bauch schnallen, für Umhänge- und Handtaschen selbige mit einem feinen Drahtnetz
"auspolstern" |
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in größeren Städten (Nairobi, Arusha, Dar es Salaam)
nicht in abgelegenen Seitenstraßen herumspazieren, vor allem nachts. |
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Sprachen und Verständigung |
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Offizielle Landessprache in Kenia ist Englisch, Kiswahili ist allgemeine
Verständigungssprache.
In Tanzania ist Kiswahili offizielle Landessprache, Englisch ist weit verbreitet.
Der Erlebnisbereich einer Reise wird jedoch selbst bei geringen Wortkenntnissen um ein
Vielfaches größer. Selbst wenn die Aussprache völlig falsch ist und man nur wenige
Vokabeln kennt, honorieren die Einheimischen Verständigungsversuche in ihrer Sprache.
Schon mit wenigen Worten durchbricht man die Distanz, die sonst Touristen entgegengebracht
wird und stößt auf Herzlichkeit, Freundlichkeit und Gastfreundschaft. Und es macht
nichts, wenn der Sprachvorrat schon nach 2 Minuten erschöpft ist. |
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Verhalten unterwegs |
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Man sollte nie vergessen, daß jeder Europäer in Ländern der Dritten
Welt als Reicher angesehen wird - unabhängig von seinen tatsächlichen Verhältnissen.
Das Wissen darum hilft, über so manches unerwartete Ärgernis - wie kleine
Geldschneidereien oder gar Diebstähle - relativ gelassen hinwegzusehen und sich dadurch
nicht die lang ersehnte Reise verderben zu lassen.
Fotografieren:
Bitte Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis fotografieren. Manche lassen sich
aus religiösen Gründen (weil sie glauben, daß damit ihre Seele eingefangen wird) nie
fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung.
Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen sowie Flugplätzen,
Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen usw.
Eine Reise in ferne Länder bedarf immer einer guten Vorbereitung. Bitte sprechen Sie mit
dem Arzt über die bevorstehende Reise. Viele empfohlene Medikamente und alle Impfungen
sind verschreibungspflichtig. Außerdem kennt der Arzt Ihren individuellen
Gesundheitszustand und kann eventuelle Unverträglichkeiten der Prophylaxemaßnahmen
erkennen.
Denken Sie bei Reisen in die Tropen an die AIDS-Gefahr. Nehmen Sie sterile Einwegspritzen
und Kanülen mit. Falls ein Arztbesuch ansteht, sollten Sie diese dabei haben. Die
hygienischen Verhältnisse in diesen Ländern sind mit den unseren nicht zu vergleichen.
In der Reiseapotheke sollten Sie folgendes mitführen: |
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Alle Medikamente, die Sie täglich einnehmen
(Blutdruckmittel, Insulin etc.) ins Handgepäck! |
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Sonnenschutzcreme und Mittel gegen Sonnenallergie (z. B.
merSol ratio) |
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Salbe gegen Sonnenbrand und Insektenstiche (z.B.
Panthenolsalbe/-spray/Crotamitex- Gel/Salbe) |
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Mittel für kleinere Wunden, Wundsalbe (z.B. Betaisodona,
Kodan Tinktur) |
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Fieberthermometer, Splitterpinzette (Seeigelstachel) |
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Pflaster und Verbandmittel, Salbe für Verstauchungen,
elastische Binden, Schere |
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Mittel gegen Durchfall (z.B. Imodium, vorbeugend Jadrox:
pflanzlich Uzara), Salzverlust (z.B.Elotrans), Reisekrankheit (z.B. Scopoderm TTS-Pflaster
od. Monotrean) und Trinkwasserdesinfektionsmittel (z.B. Micropur); "Fliegenklatsche''
gegen Mücken u. Hammer/Nägel zur Befestigung Mosquitonetz, für Gebiete ohne ärztliche
Versorgung zusätzlich Antibiotika (Berlocombin) |
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Schmerzmittel für Kopf- oder Zahnschmerzen, wenn
Kleinkinder mitreisen: Fieberzäpfchen |
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Mittel gegen Halsentzündungen und Husten (Erkrankung oft
schon im klimatisierten Flugzeug) |
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Thromboseverhütung |
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Bei Langstreckenflügen viel trinken, und isometrische Übungen
durchführen, um die Zirkulation anzuregen. Da ist ein Platz am Gang nicht schlecht! Bei
besonders Gefährdeten Thrombose-Spritze. |
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Reisekrankheiten |
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Bei einigen Reisekrankheiten ist der Hauptinfektionsweg die Aufnahme über
die Nahrung. Daher sollten folgende Regeln beachtet werden: |
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Verzichten auf unpasteurisierte Milchprodukte (Speiseeis!)
sowie auf Gemüse oder Obst, welches nicht gekocht oder geschält werden kann. |
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Vorsicht bei Speisen, die längere Zeit warmgehalten wurden!
Grundsätzlich sollte nur gechlortes oder abgekochtes Wasser verwendet werden (Eiswürfel
in Getränken sind suspekt!). |
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Sind während der Reise gesundheitliche Störungen aufgetreten, empfiehlt
sich gleich nach der Rückkehr eine tropenmedizinische Untersuchung. Lagen keine
Krankheitszeichen vor, sollte diese Untersuchung etwa 4 Wochen nach der Reise erfolgen, da
bestimmte Erreger erst dann nachgewiesen werden können.
Bei unklarem Fieber immer an Malaria denken! |
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