Reiseinformationen Tanzania und Kenia
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Notwendige Impfungen |
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| Hier können im folgenden nur Hinweise und Empfehlungen gegeben werden. Jeder Reisende sollte vor einer Reise in die Tropen darüber hinaus den Haus- oder zuständigen Tropenarzt konsultieren. Man sollte spätestens zwei Monate vor der Abreise das Vorhandensein der bei uns geltenden Standardimpfungen überprüfen, die den "Impfplan" in entscheidendem Maße beeinflussen, da bei ihnen häufig relativ große Abstände zu anderen Impfungen eingehalten werden müssen. Zu den erforderlichen Standardimpfungen gehören die Tetanus- (Wundstarrkrampf), Polio (Kinderlähmung) und Diphterie-Schutzimpfung (vor allem bei Kindern wichtig, diese Impfung erfolgt aber meist im Zusammenhang mit der Tetanusimpfung). Reiseteilnehmer über 30 Jahren sollten daran denken, daß einige dieser Impfungen einer Auffrischung (teilweise aller 10 Jahre) bedürfen. |
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Weitere erforderliche oder empfohlene Impfungen |
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| Impfungen und Medikamente müssen im Tropeninstitut oder in der Apotheke bar bezahlt werden. Die Kosten werden von den Krankenkassen in der Regel nicht mehr übernommen. Tropenimpfstellen gibt es in allen Großstädten. |
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| Vor der Reise | |||||||||||||||||||
| Wichtig ist ein Zahnarztbesuch einige Wochen vor Abreise, denn es gibt zahlreiche Orte, an denen man sicher alles andere gern tun würde, als zu einem Zahnarzt zu gehen. Außerdem besteht im Falle einer Zahnbehandlung Aidsgefahr, denn nicht überall gelten derart strenge klinische Vorschriften wie in Deutschland. |
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| Verhaltensempfehlungen zur Vorbeugung von Erkrankungen während der Reise | |||||||||||||||||||
| Sicher sollte man es mit den Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig übertreiben. Ein paar Grundregeln empfiehlt es sich jedoch zu beachten: | |||||||||||||||||||
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| Allgemein gilt: Was Einheimische essen und trinken, wo sie sich waschen und baden, ist für Europäer noch lange nicht gut. Die Einheimischen sind im Gegensatz zu uns durch überstandene vor Ort vorkommende Krankheiten gegen viele Bakterien und Viren immun. Was tun bei einer Erkrankung? In akuten Fällen keine Selbstdiagnose, sondern ärztliche Hilfe suchen. Botschaften, Konsulate und Luxushotels sind dabei gute Quellen, um sich die Adresse eines Arztes oder einer Ärztin geben zu lassen. |
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Höhenkrankheit |
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| Der Mangel an Sauerstoff macht sich bei allen Menschen auf die eine oder andere Art und Weise bemerkbar. Probleme können übrigens trotz Akklimatisierung auftreten: Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, trockener Husten, Schlaflosigkeit, Atemlosigkeit und Appetitverlust sind Anzeichen, denen man Beachtung schenken sollte. In diesem Fall die Flüssigkeitsaufnahme erhöhen und etwas essen (Proviant mit schneller Energiezufuhr). Leichte Symptome verschwinden in der Regel nach einem Tag. Bei Fortbestand ist die beste Behandlungsmethode ein Abstieg. Selbst 500 m können Wunder bewirken. Während einer Treckingtour ist man extremen Höhen- und damit verbundenen Temperaturunterschieden ausgesetzt. Eine große Belastung also für den Körper. Um dem Körper einen großen Schock zu ersparen, kann man einiges im Vorfeld tun. Hier nur ein paar Tips: |
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| Trotz guter Vorbereitung und Einhaltung aller empfohlenen Verhaltensregeln kann diese oder jene Erkrankung während der Reise eintreten. Vor allem Erkältungskrankheiten, da die Temperaturen in Abhängigkeit von der Tageszeit und der Höhe rasch wechseln. Auch die Reisekrankheit, Magen- und Darmerkrankungen nicht zuletzt durch das andere Essen, Sonnenbrand, Sonnenstich und die Höhenkrankheit sind nicht auszuschließen. | |||||||||||||||||||
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Reiseapotheke |
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| Des weiteren zu empfehlen: Pflaster, Schere, Verbandmittel, Fieberthermometer, ein paar Einwegspritzen und -kanülen, elastische Binde und Dreieckstuch. |
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Auf meinen Treckingtouren bin ich eigentlich immer mit Aspirin, Kohletabletten und Pflaster ausgekommen. |
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Versicherungen |
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| Es ist ratsam eine Reiseversicherung für Diebstahl, Verlust (Gepäck) und die Behandlungskosten bei Krankheit abzuschließen. Man sollte dabei keineswegs nur auf den Preis, sondern auch auf die Leistungen schauen. Wichtig ist vor allem, ob die Versicherung die Ärzte und Krankenhäuser im Falle einer Erkrankung direkt bezahlt. Damit muß das erforderliche Geld, was dann in ausreichendem Maße selten vorhanden ist, nicht erst ausgelegt und hinterher von der Versicherung zurückverlangt werden. | |||||||||||||||||||
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Reisegepäck |
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| Grundsätzlich gilt die Devise: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Ein zu schwerer Rucksack kann schnell zum Alptraum werden, insbesondere wenn es heiß ist. Da das Gepäck einer rauhen Behandlung standhalten muß, sollte es möglichst kompakt und strapazierf'ähig sein. Am besten ein alter gebrauchter wasserdichter Rucksack und zusätzlich ein kleinerer Tagesrucksack. Eine große, stabile Plastikplane kann gute Dienste leisten, um den Rucksack innen auszulegen oder ihn auf einer langen, staubigen Reise ganz einzuwickeln, wenn er sich im Gepäckteil oder auf dem Dachgepäckträger des Fahrzeuges befindet. Außerdem schützt eine Plastikplane zusätzlich vor Regen und Langfingern. Weiterhin erforderlich: |
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Kleidung |
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Verpflegung unterwegs |
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| Lebensmittel aus Deutschland mitzunehmen ist wenig sinnvoll - lediglich Proviant mit rascher Energiezufuhr wie Schokolade (Ritter-Sport, wegen der Verpackung!), Traubenzucker, Mineraltabletten, Müsliriegel, Früchteriegel (in Apotheken und Drogerien erhältlich) und Trockenobst ist empfehlenswert. | |||||||||||||||||||
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Visa- und Einreisebestimmungen |
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| Für die Einreise unbedingt erforderlich ist ein Reisepaß, der mehr als 6 Monate über den Einreisetag hinaus gültig ist. Kenia ist für Deutsche visafrei. Ein Visum ist für Tanzania erforderlich. Einreisekarten werden an der Grenze oder im Flugzeug ausgestellt. Der internationale Impfpaß ist mitzuführen. |
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| Vor Antritt der Reise aber noch mal genau informieren!!! | |||||||||||||||||||
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Diebstahl |
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| Man muß sich zunächst eines klar machen: In den Augen der Einheimischen sind alle Touristen, auch solche mit dem Rucksack, unermeßlich reich. Sie kommen aus fernen Erdteilen mit dem Flugzeug. Eine kleine "Umverteilung" des Eigentums scheint also nur gerecht. Die meiste Gefahr droht bei großen Menschenansammlungen, vor allem auf Märkten und vor allem dann, wenn sich die Aufmerksamkeit auf das Einkaufen oder Fotografieren richtet. Besonders berüchtigt ist in dieser Beziehung Nairobi. Hier einige Tips: |
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Sprachen und Verständigung |
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| Offizielle Landessprache in Kenia ist Englisch, Kiswahili ist allgemeine Verständigungssprache. In Tanzania ist Kiswahili offizielle Landessprache, Englisch ist weit verbreitet. Der Erlebnisbereich einer Reise wird jedoch selbst bei geringen Wortkenntnissen um ein Vielfaches größer. Selbst wenn die Aussprache völlig falsch ist und man nur wenige Vokabeln kennt, honorieren die Einheimischen Verständigungsversuche in ihrer Sprache. Schon mit wenigen Worten durchbricht man die Distanz, die sonst Touristen entgegengebracht wird und stößt auf Herzlichkeit, Freundlichkeit und Gastfreundschaft. Und es macht nichts, wenn der Sprachvorrat schon nach 2 Minuten erschöpft ist. |
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Verhalten unterwegs |
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| Man sollte nie vergessen, daß jeder Europäer in Ländern der Dritten Welt als Reicher angesehen wird - unabhängig von seinen tatsächlichen Verhältnissen. Das Wissen darum hilft, über so manches unerwartete Ärgernis - wie kleine Geldschneidereien oder gar Diebstähle - relativ gelassen hinwegzusehen und sich dadurch nicht die lang ersehnte Reise verderben zu lassen. Fotografieren: Bitte Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis fotografieren. Manche lassen sich aus religiösen Gründen (weil sie glauben, daß damit ihre Seele eingefangen wird) nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen sowie Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen usw. Eine Reise in ferne Länder bedarf immer einer guten Vorbereitung. Bitte sprechen Sie mit dem Arzt über die bevorstehende Reise. Viele empfohlene Medikamente und alle Impfungen sind verschreibungspflichtig. Außerdem kennt der Arzt Ihren individuellen Gesundheitszustand und kann eventuelle Unverträglichkeiten der Prophylaxemaßnahmen erkennen. Denken Sie bei Reisen in die Tropen an die AIDS-Gefahr. Nehmen Sie sterile Einwegspritzen und Kanülen mit. Falls ein Arztbesuch ansteht, sollten Sie diese dabei haben. Die hygienischen Verhältnisse in diesen Ländern sind mit den unseren nicht zu vergleichen. In der Reiseapotheke sollten Sie folgendes mitführen: |
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Thromboseverhütung |
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| Bei Langstreckenflügen viel trinken, und isometrische Übungen durchführen, um die Zirkulation anzuregen. Da ist ein Platz am Gang nicht schlecht! Bei besonders Gefährdeten Thrombose-Spritze. | |||||||||||||||||||
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Reisekrankheiten |
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| Bei einigen Reisekrankheiten ist der Hauptinfektionsweg die Aufnahme über die Nahrung. Daher sollten folgende Regeln beachtet werden: | |||||||||||||||||||
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| Sind während der Reise gesundheitliche Störungen aufgetreten, empfiehlt sich gleich nach der Rückkehr eine tropenmedizinische Untersuchung. Lagen keine Krankheitszeichen vor, sollte diese Untersuchung etwa 4 Wochen nach der Reise erfolgen, da bestimmte Erreger erst dann nachgewiesen werden können. Bei unklarem Fieber immer an Malaria denken! |
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