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Reunion |
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Reunion ist die westlichste Insel der Maskarenen, zu denen auch Mauritius (160 km östlich)
und Rodrigues (wiederum 650 km östlich) gehören.
Der Archipel liegt 800 km östlich Madagaskars auf einem unterseeischen Hochplateau
des Indischen Ozeans.
Noch immer dehnt sich der Graben zwischen den auseinandergebrochenen Kontinenten,
und Afrika mitsamt der Seychellen und Madagaskar wandert langsam nach Nordwesten.
Reunion, die jüngste und höchste Insel, erinnert in Aussehen (Kegelform)
und Gebaren (häufigen Eruptionen) noch frappierend an die vulkanische Entstehung.
Die Geburt liegt 2 bis 3 Mio. Jahre zurück. Ausströmende Lava hatte submarin eine
Höhe von 4500 m erreicht und stieg nun aus dem Meer unter gewaltigen Explosionen,
die durch das Eindringen von Wasser ausgelöst wurden. Der Piton des Neiges sollte
weitere 3000 m in den Himmel wachsen, da tauchte, vor etwa 1 Mio. Jahren, an der
Südostflanke ein zweiter Vulkan auf. Lange waren beide Gipfel nebeneinander aktiv,
spuckten und stürzten immer wieder ein, wenn die Magmatasche sich nach heftigen
Ausbrüchen zusammenzog. Doch allmählich wurden die Eruptionen des Piton des Neiges
seltener und wegen der veränderten Magmazusammensetzung auch explosiver, bis der
Stammvulkan vor 12 000 Jahren erlosch. Der Piton de la Fournaise aber blieb bis
heute höchst aktiv und wanderte weiter nach Südosten.
Diese Verlagerung des vulkanischen Zentrums gilt als anschaulicher Beweis
der Hot-Spot-Theorie. Reunion liegt offensichtlich über einem heißen Materiestrom,
der aus dem tieferen Erdmantel aufsteigt und unter dem Meeresboden eine heiße Zone
bildet. Während der hot-spot stationär bleibt, driftet Reunion mit der afrikanischen
Platte weiter nach Nordwesten. Und die Insel wächst auf der einen und erodiert
auf der anderen Seite. Denn dort, wo keine Lava mehr fließt, nagen Wasser und
Wind am zerbröckelnden Basaltgestein.
Das Geröll häuft sich im Mündungsbereich der Wasserläufe, die an der Küste zum
Teil recht breite Deltas bilden. Oben im Bergland schwellen sie während der
tropischen Tiefs zu reißenden Sturzbächen, die tiefe Schluchten (ravines) in
den porösen Basalt gegraben und von den dazwischen aufragenden Plateaus oft
nur schmale Inselchen (ilets) übriggelassen haben.
Naheliegend, daß die Wasserläufe die natürlichen Rinnen der Vulkanspalten nutzten
und mit Lavaschutt aufgefüllte Einsturzkessel erneut aushöhlten.
Vor allem die steilwandigen Cirques des Piton des Neiges mit Neigungswinkeln
von 70 bis 75' und Abbruchkanten von 800 bis 1200 m Tiefe sind wohl nicht nur das
Werk der Erosion. |
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Réunion |
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Reunion |
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 Cascade du Chaudron |
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 Morne Langevin |
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 Piton de la Fournaise |
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 Cirque de Mafate |
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 Piton des Neiges |
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Alain, der Chef des Hauses, spricht französisch und englisch. |
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