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Anreise |
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Die Anreise erfolgte mit dem Motorrad auf der Autobahn über München,
Kufstein und den Brenner nach Bozen. Hier schlug ich dann den Weg zum Mendelpaß ein,
über den ich nach Madonna di Campiglio fahren wollte. Im Ort war noch total tote Hose,
aber ich fand dennoch eine kleine Unterkunft und abends auch ein Restaurant, wo man
gescheit essen konnte.
Die nächsten beiden Tage tobte ich mich auf den kleinen Straßen rund um Garda-, Idro und
Ledrosee aus. Das Wetter war prima - Sonne, Sonne und nochmals Sonne.
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Florenz |
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Auch am Anreisetag nach Florenz meinte es die Sonne gut mit mir - unter
der Kombi bin ich fast weggeschmolzen.
Am frühen Nachmittag bin ich dann in der Ferienwohnung angekommen und habe mich erst mal
in den Pool gestürzt. Die kleine Wohnung war ganz o.k. und der Weg bis Florenz auch nicht
allzu weit. Knapp 20 km waren zu fahren - leider hielt das Wetter nicht und so mußte mal
wieder die Regenkombi ran.
Auf einem Parkplatz über der Stadt an der Piazza de Michelangelo konnt man parken und
dann gemütlich in die Altstadt laufen.
Und wenn mal wieder ein kleine Dusche von oben kam, konnte man sich in einer Eisdiele
einstellen. Einen Besuch der weltberühmten Uffizien habe ich mir verkniffen, denn die
Menschenmenge in der Schlange vor dem Kassenhäuschen wollte kein Ende nehmen. Außerdem
kamen immer wieder angemeldete Reisegruppen, die bevorzugt wurden.
Also beschloss ich auf den Glockenturm des Doms zu steigen, was mit einer fantastischen
Aussicht über die Stadt belohnt wurde. Anschließend schlenderte ich über die Ponte
Veccio und besuchte auch noch Santa Croce, wo berühmte Zeitzeugen der Geschichte wie
Michelangelo, Leonardo da Vinci und Galileo Galilei begraben sind.
Auch konnte man noch die schönen Brunnen betrachten, die nur wenige Tage später von ein
paar Idioten teilweise zerschlagen wurden. (Den Pferden wurden die Fuße abgeschlagen...) |
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Siena |
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An einem der Folgetage standen Siena und ein Besuch in der Stadt der
Türme auf dem Programm.
Über die Superstrada war mein erstes Ziel nach einer knappen Stunde erreicht.
Unterhalb der Altstadt fand ich einen kleinen Parkplatz und stieg dann eine steile Gasse
hinauf, die mich bis an den Marktplatz brachte. Hier kaufte ich mir erst mal ein leckeres
Eis, bevor es über viele Stufen hoch auf den Turm des Campanile ging, der über den
Dächern der Altstadt von Siena thront.
Aber der Aufstieg hat sich allemal gelohnt, denn man wurde mit einem fantastischen
Ausblick über die lehmgelben Dächer von Siena belohnt.
Runter ging die ganze Sache dann einfacher und an der Garderobe konnte ich mir meine
Lederklamotten abholen, die ich gottlob dort zurücklassen konnte.
Nachdem ich noch etwas durch die Stadt bummelte und auch noch dem Dom einen Besuch
abstattete, machte ich mich wieder auf den Weg zurück nach Florenz.
Abends gibts dann wieder Köstlichkeiten aus der eigenen Küche und immer einen guten
Schluck Chianti, den der Verwalter in seinem kleinen Büro verkauft.
Der Einfachheit halber machten wir gleich eine Strichliste ... |
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San Gimigliano |
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Auch die Stadt der vielen Türme liegt vor "meiner" Haustür und
so bin ich schnell mal nach San Gimigliano gebraust.
Hier kann man mal gemütlich durch die Gassen schlendern, sich ein Eis oder auch mal ein
Bierchen gönnen.
Die kleine Stadt hat wirklich viel zu bieten.
Von den einst fast 70 Türmen sind zwar nur noch so um die 10 übrig geblieben, aber diese
bieten ein sehr schönes Panorama.
Das Wetter war auch ganz o.k. und so ließ ich es mir gutgehen.
Auf dem Rückweg fuhr ich noch in Montereggione, einem kleinen Dorf mit imposanter
Stadtmauer vorbei.
Auch dieser Ort ist sehens- und einen kleinen Abstecher wert. Über Voltera kam ich wieder
zu "meinem Weinberg" mit "meinem Olivenhain" und "meiner
Ferienwohnung".
Beim Verwalter ließ ich wieder einen Strich an meine Weinrechnung machen und genehmigte
mir am Abend einen guten Schluck Chianti. |
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Pisa |
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Und wenn man schon einmal in der Toscana ist muß man natürlich auch mal
nach Pisa fahren.
Bei etwas durchwachsenem Wetter fuhr ich die etwa 75 km bis in die Stadt des Schiefen
Turmes. Dort angekommen fing es zu nieseln an und ich machte mich auf die Socken, um zur
Piazza dei Miracoli zu laufen.
Das Motorrad ließ ich auf einem bewachten Parkplatz in der Stadt stehen. Diese Idee war
nicht so gut, denn der Weg war sehr weit, was ich allerdings vorher nicht wußte.
Endlich dort angekommen kam auch die Sonne wieder etwas zum Vorschein und es wurde,
zumindest hier, noch ein schöner Tag.
Auf dem Rückweg in meine Ferienwohnung platschte der Regen dann aber volle Kanne
herunter, aber Dank meiner weitgereisten Regenkombi blieb ich zumindest darunter trocken.
Na hoffentlich gießt es morgen nicht so, denn da will oder besser gesagt muß ich wieder
nach Hause fahren.
Aber der Wettergott hatte ein Erbarmen mit mir und so düste ich bei bestem Wetter in gut
8 Stunden bis Bayreuth. Die 3 Tankstopps in Modena, kurz vorm Brenner und kurz nach
München waren die einzigen Pausen auf der Rückfahrt ... |
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